Archiv: Geschichte | Kommunismus Kommunismus
Die Kollektivierung der Landwirtschaft - eines der schwersten Verbrechen des kommunistischen Regimes
Die Gefühlsbeziehung zum Grund und Boden zu unterbrechen, die bäuerliche
Tradition zu vernichten und die Landwirtschaft nach dem Muster der
sowjetischen "Kolchosen" zu organisieren - das war eines der
Ziele der kommunistischen Planer. Die Umsetzung der Pläne brachte Unglück
nicht nur für Tausende betroffene Familien, sondern auch für Natur und
Landschaft.
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Tschechen und Deutsche verstärken Zusammenarbeit bei Aufarbeitung der Stasi-Tätigkeit
Es ist eine gute Nachricht für Historiker: Die Behörden, die in
Tschechien und Deutschland die Archive der Staatssicherheitsdienste der
ehemaligen Tschechoslowakei und der ehemaligen DDR verwalten, wollen
künftig noch enger und intensiver zusammenarbeiten. Eine entsprechendes
Dokument wurde am Montag in Prag unterzeichnet.
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Sie wollten so ein Element nicht haben: Korrespondent Johnny Krčmář
Johnny Krčmář wurde 1933 in Köln am Rhein als Sohn eines tschechischen
Diplomaten geboren. Später wurde sein Vater an die tschechoslowakische
Botschaft in London versetzt, und dort wuchs Johnny Krčmář dann
während
der Kriegsjahre heran. 1947 nach Prag zurückgekehrt, machte ihm der
kommunistische Umsturz vom Februar 1948 einen Strich durch das geplante
Jurastudium – und verwandelte sein ganzes Leben in eine regelrechte
Odyssee. Die endete schließlich im Wiener Exil. Hören Sie im heutigen
Geschichtskapitel einen Erlebnisbericht eines Zeitgenossen. Allen Unbilden
zum Trotz mischte er, als Berichterstatter der Tschechischen Presseagentur
ČTK und von Reuters … doch auch ein wenig beim Zeitgeschehen mit. mehr...
Das Jahr 1989 mit den Augen der Fotografen
Weiße Helmen der Polizisten, ein jubelndes Paar mit der
tschechoslowakischen Fahne, Havel umarmt Dubček: einige der Fotos sind
inzwischen sehr bekannt geworden. „Das Jahr 1989 mit den Augen der
Fotografen“ heißt die Ausstellung, die am Donnerstag im Altstädter
Rathaus in Prag eröffnet wurde.
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„Denk an 1989“ – die Gewinnerin des Wettbewerbs erzählt
2009 ist das Jahr, in dem sich der geschichtsträchtige Tag des Berliner
Mauerfalls zum 20. Mal jährt. Dass dies ausgiebig gefeiert werden muss,
steht fest. Je früher, desto besser dachte sich dabei das Goethe-Institut
in Prag und rief schon zu Beginn des Jahres 2009 zum Wettbewerb „Denk an
1989“ auf. Vivian Hömke sprach mit Instituts-Mitarbeiter und Juror des
Wettbewerbs Hans Simon-Pelanda sowie der glücklichen Gewinnerin Tereza
Miklasová.
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Blutig unterdrückte Demonstrationen und Knüppelgesetz - der 21. August 1969
Die kommunistischen Machthaber rund um Gustáv Husák hatten diesen Moment
gefürchtet: Am ersten Jahrestag nach der Niederschlagung des Prager
Frühlings gingen die Menschen massenweise auf die Straßen. Sie
demonstrierten gegen die Besetzung des Landes durch die Truppen des
Warschauer Paktes. Die Parteiführung ließ damals im August 1969 die
Einsatzkräfte hart durchgreifen, es kam zu blutigen Straßenschlachten.
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Deutschland will „Genschers Balkon“ in Prag kaufen
Es ging in die Geschichtsbücher ein: das Palais Lobkowicz auf der Prager
Kleinseite. Vor genau 20 Jahren flüchteten Tausende DDR-Bürger in die
Botschaft der Bundesrepublik und erreichten auf diesem Weg ihre Ausreise
in
den Westen. Nun will Deutschland das geschichtsträchtige Gebäude kaufen,
in dem es bisher nur zur Miete residiert. Der tschechische Staat als
Eigentümer zeigt sich gesprächbereit. mehr...
Gemeinsame Geschichte hautnah: Die Niederösterreichische Landesausstellung 2009
Österreich. Tschechien. Geteilt. Getrennt. Vereint. So lautet der Titel
der niederösterreichischen Landessausstellung, die in den drei Städten
Horn, Raabs und Telč zu sehen ist. Es ist die erste grenzüberschreitende
Landeausstellung. Wir haben bereits über die Vorbereitungen und die
Eröffnung der Ausstellung im April dieses Jahres berichtet. In unserem
„Kapitel aus der Tschechischen Geschichte“ laden wir Sie nun zu einem
Rundgang durch den Ausstellungsteil in Horn ein.
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Karel Gott und die Kommunisten – Akten-Einsichten zum ungeklärten Verhältnis
Die Schlagermusik ist allgemein eher unpolitisch. Kein Wunder, dass auch
der tschechische Superstar Karel Gott diese Politikferne immer für sich
beanspruchte. Doch jetzt haben tschechische Medien in den Archiven des
ehemaligen kommunistischen Geheimdienstes StB gewühlt – und wurden
fündig. Sie förderten einen Brief an den ehemaligen Parteichef Gustáv
Husák zu Tage, der die Unterschrift von Karel Gott trägt. Er wurde 1971
abgeschickt und zwar aus Deutschland. Gott leugnet aber, einen
entsprechenden Brief geschrieben zu haben. mehr...
„Jako kůl v plotě“ - Generalsekretär Jakeš fühlte sich vor 20 Jahren „einsam wie ein Zaunpfahl“
Das Jahr 1989 brachte die politische Wende in den Staaten Mittel- und
Osteuropas mit sich. In der Tschechoslowakei besiegelte damals die Samtene
Revolution im November das Ende der kommunistischen Herrschaft in der
Tschechoslowakei. Eine Ansprache des damaligen Generalsekretärs der
Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei, Milouš Jakeš, im Juli 1989
hatte an der Machterosion des Regimes sicher nicht unbedeutenden Anteil.
Das Tondokument stammt diesmal ausnahmsweise nicht aus unserem eigenen
Tonarchiv.
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