Archiv: Geschichte | Geschichte des Tschechischen Rundfunks Geschichte des Tschechischen Rundfunks
Prager Aufstand 1945 – militärisch nicht entscheidend, aber wichtig für die Moral
Das Ende des Zweiten Weltkriegs wird in Tschechien jedes Jahr gefeiert. Den
Auftakt hat am Wochenende Plzeň / Pilsen gemacht – denn die
westböhmische Stadt wurde als erste befreit. Zudem erinnerten am Samstag
tschechische Politiker an den Beginn des Prager Aufstandes am 5. Mai 1945.
Der Gedenkakt fand am Hauptgebäude des Tschechischen Rundfunks statt. Im
Folgenden mehr über den Prager Aufstand und die Gedenkfeier. mehr...
Gespannte Lage in Mitteleuropa war 1936 Anlass für die Gründung des Auslandssenders
Als der offizielle Beginn der Auslandssendungen des Tschechischen Rundfunks
gilt der 31. August 1936. Radio Prag kann auf ein bewegtes Leben
zurückblicken, das sich nicht nur im Äther, sondern in den letzten 17
Jahren auch im Internet abspielt. mehr...
Erst Hitler-treu, dann auf den Barrikaden des Prager Aufstands: die Wlassow-Armee
Der Prager Maiaufstand hat vor 65 Jahren nicht nur in der Hauptstadt,
sondern praktisch auch im ganzen Land das Ende des Zweiten Weltkriegs
eingeläutet. Die meisten Details, wie der Bau der Barrikaden auf den
Straßen Prags oder der erbitterte Kampf in der Umgebung des Prager
Rundfunkgebäudes, sind hinlänglich bekannt. Dass aber auch eine
ausländische Einheit – die so genannte Russische Befreiungsarmee -
maßgeblich an den Kämpfen gegen die Truppen der deutschen Wehrmacht und
der Waffen-SS beteiligt war, ist lange Zeit verschwiegen worden.
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Tschechen begehen 65. Jahrestag des Prager Aufstands – Präsident Klaus hat Aufstand miterlebt
Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. In der tschechischen Hauptstadt
Prag fiel der letzte Schuss sogar noch einen Tag später. Er symbolisiert
gleichzeitig das erfolgreiche Ende des bewaffneten Widerstands, den die
Tschechen den deutschen Faschisten geleistet haben. Dieser Widerstand fand
seinen Höhepunkt im Prager Aufstand, der am 5. Mai 1945 begonnen hatte. Am
Mittwoch wurde in ganz Tschechien der 65. Jahrestag des Aufstands begangen.
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Die „samtenen Nachrichten“ vom November 89
Macht und Medien – zwei Begriffe, die schon immer eng miteinander
verbunden waren. Dessen war sich auch das kommunistische Regime bewusst und
hat die Medien daher sehr genau überwacht. Den Prozess, wie sich der
Tschechoslowakische Rundfunk 1989 vom Sprachrohr der Kommunisten in ein
objektives Medium entwickelte, kann man auch an den damaligen
Nachrichtensendungen beobachten.
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Das Prager Rudolfinum unter den Nationalsozialisten
Das Rudolfinum dürfte den meisten Prag-Touristen wohl bekannt sein. Am
Prager Moldauufer vor dem imposanten Panorama der Prager Burg gelegen ist
eine der wichtigsten kulturellen Sehenswürdigkeiten der tschechischen
Hauptstadt. Das Rudolfinum war jedoch nicht immer Konzert- und
Ausstellungshalle wie heute. In unseren Archiven haben wir eine Reportage
aus dem Jahr 1941 gefunden.
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Demonstration blinden Gehorsams – Hitlers „Leibstandarte“ 1939 in Prag
Herbst 1939. Hitler hatte mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg
begonnen. In Prag residiert als Stellvertreter Hitlers der Reichsprotektor
von Böhmen und Mähren Konstantin von Neurath. Am 4. Oktober 1939
empfängt er auf dem Prager Wenzelsplatz die so genannte „Leibstandarte
Adolf Hitler“. Es ist eine schauerliche Machtdemonstration der Besatzer.
Der nurmehr als „Sender Böhmen und Mähren“ fungierende
Tschechoslowakische Rundfunk widmete dem Ereignis eine Reportage.
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„Bleibt besonnen!“ – Protektoratsregierung gibt im September 1939 Stillhalteparolen aus
September 1939. Das Gebiet der heutigen Tschechischen Republik ist seit
etwa einem halben Jahr von den Nazis besetzt und heißt offiziell nur noch
„Reichsprotektorat Böhmen und Mähren“. Der Zweite Weltkrieg ist
ausgebrochen. Aus dem Ausland versuchen Exil-Tschechen ihre Landsleute in
der Heimat zum Widerstand aufzurufen. Am 21. September 1939 reagiert Josef
Ježek, der Innenminister der tschechischen Marionettenregierung von
Hitlers Gnaden, mit einer Radioansprache.
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Sommer 1940 im Protektorat Böhmen und Mähren - Alois Eliáš appelliert zu Erntebeginn
Am 1. September vor genau 70 Jahren hat auf der polnischen Westerplatte der
Zweite Weltkrieg begonnen. Aus diesem Anlass sind dort rund 20
Regierungschefs bei einer Gedenkveranstaltung zusammengekommen. Der Krieg
hatte aber ein Vorspiel. Mit dem Münchner Vertrag von September 1938
hörte die Tschechoslowakei auf zu existieren. Davon, womit die politische
Repräsentanz des so genannten Protektorats Böhmen und Mähren in den
ersten Kriegsjahren beschäftigt war, gibt es in der neuen Ausgabe von
„Aus dem Tonarchiv“ zu hören.
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Grüße aus der Ferne – Auslandslehrer Sládek berichtet über Tschechen im Banat
Vor 185 Jahren waren die ersten tschechischen Siedler aus Mittelböhmen ins
kaum besiedelte rumänische Banat gekommen, in der Hoffnung auf ein
besseres Leben. Auf diese Weise hatten sich dort fast 10.000 Tschechen zu
Beginn des 19. Jahrhunderts angesiedelt. Bohumil Sládek war im Jahre 1939
als Lehrer zu den Auslandstschechen geschickt worden. Er berichtet im
Tschechoslowakischen Rundfunk über die starken und lebendigen
tschechischen Wurzeln der Auswanderer. mehr...
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