Archiv: Geschichte | Geschichte des Tschechischen Rundfunks Geschichte des Tschechischen Rundfunks

Prager Aufstand 1945 – militärisch nicht entscheidend, aber wichtig für die Moral

08-05-2012 | Till Janzer

Das Ende des Zweiten Weltkriegs wird in Tschechien jedes Jahr gefeiert. Den Auftakt hat am Wochenende Plzeň / Pilsen gemacht – denn die westböhmische Stadt wurde als erste befreit. Zudem erinnerten am Samstag tschechische Politiker an den Beginn des Prager Aufstandes am 5. Mai 1945. Der Gedenkakt fand am Hauptgebäude des Tschechischen Rundfunks statt. Im Folgenden mehr über den Prager Aufstand und die Gedenkfeier. mehr...

Gespannte Lage in Mitteleuropa war 1936 Anlass für die Gründung des Auslandssenders

31-08-2011 19:14 | Martina Schneibergová

Als der offizielle Beginn der Auslandssendungen des Tschechischen Rundfunks gilt der 31. August 1936. Radio Prag kann auf ein bewegtes Leben zurückblicken, das sich nicht nur im Äther, sondern in den letzten 17 Jahren auch im Internet abspielt. mehr...

Erst Hitler-treu, dann auf den Barrikaden des Prager Aufstands: die Wlassow-Armee

15-05-2010 | Robert Schuster

General Wlassow und die Russische Befreiungsarmee Der Prager Maiaufstand hat vor 65 Jahren nicht nur in der Hauptstadt, sondern praktisch auch im ganzen Land das Ende des Zweiten Weltkriegs eingeläutet. Die meisten Details, wie der Bau der Barrikaden auf den Straßen Prags oder der erbitterte Kampf in der Umgebung des Prager Rundfunkgebäudes, sind hinlänglich bekannt. Dass aber auch eine ausländische Einheit – die so genannte Russische Befreiungsarmee - maßgeblich an den Kämpfen gegen die Truppen der deutschen Wehrmacht und der Waffen-SS beteiligt war, ist lange Zeit verschwiegen worden.  mehr...

Tschechen begehen 65. Jahrestag des Prager Aufstands – Präsident Klaus hat Aufstand miterlebt

05-05-2010 15:25 | Lothar Martin

Mai 1945: Vor dem Gebäude des Tschechischen Rundfunks Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. In der tschechischen Hauptstadt Prag fiel der letzte Schuss sogar noch einen Tag später. Er symbolisiert gleichzeitig das erfolgreiche Ende des bewaffneten Widerstands, den die Tschechen den deutschen Faschisten geleistet haben. Dieser Widerstand fand seinen Höhepunkt im Prager Aufstand, der am 5. Mai 1945 begonnen hatte. Am Mittwoch wurde in ganz Tschechien der 65. Jahrestag des Aufstands begangen.  mehr...

Die „samtenen Nachrichten“ vom November 89

01-12-2009 17:46 | Martina Schneibergová

Macht und Medien – zwei Begriffe, die schon immer eng miteinander verbunden waren. Dessen war sich auch das kommunistische Regime bewusst und hat die Medien daher sehr genau überwacht. Den Prozess, wie sich der Tschechoslowakische Rundfunk 1989 vom Sprachrohr der Kommunisten in ein objektives Medium entwickelte, kann man auch an den damaligen Nachrichtensendungen beobachten.  mehr...

Das Prager Rudolfinum unter den Nationalsozialisten

13-10-2009 17:07 | Patrick Gschwend

Das Rudolfinum dürfte den meisten Prag-Touristen wohl bekannt sein. Am Prager Moldauufer vor dem imposanten Panorama der Prager Burg gelegen ist eine der wichtigsten kulturellen Sehenswürdigkeiten der tschechischen Hauptstadt. Das Rudolfinum war jedoch nicht immer Konzert- und Ausstellungshalle wie heute. In unseren Archiven haben wir eine Reportage aus dem Jahr 1941 gefunden.  mehr...

Demonstration blinden Gehorsams – Hitlers „Leibstandarte“ 1939 in Prag

06-10-2009 17:17 | Patrick Gschwend

Herbst 1939. Hitler hatte mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg begonnen. In Prag residiert als Stellvertreter Hitlers der Reichsprotektor von Böhmen und Mähren Konstantin von Neurath. Am 4. Oktober 1939 empfängt er auf dem Prager Wenzelsplatz die so genannte „Leibstandarte Adolf Hitler“. Es ist eine schauerliche Machtdemonstration der Besatzer. Der nurmehr als „Sender Böhmen und Mähren“ fungierende Tschechoslowakische Rundfunk widmete dem Ereignis eine Reportage.  mehr...

„Bleibt besonnen!“ – Protektoratsregierung gibt im September 1939 Stillhalteparolen aus

22-09-2009 15:58 | Patrick Gschwend

September 1939. Das Gebiet der heutigen Tschechischen Republik ist seit etwa einem halben Jahr von den Nazis besetzt und heißt offiziell nur noch „Reichsprotektorat Böhmen und Mähren“. Der Zweite Weltkrieg ist ausgebrochen. Aus dem Ausland versuchen Exil-Tschechen ihre Landsleute in der Heimat zum Widerstand aufzurufen. Am 21. September 1939 reagiert Josef Ježek, der Innenminister der tschechischen Marionettenregierung von Hitlers Gnaden, mit einer Radioansprache.  mehr...

Sommer 1940 im Protektorat Böhmen und Mähren - Alois Eliáš appelliert zu Erntebeginn

01-09-2009 20:17 | Jitka Mládková

Am 1. September vor genau 70 Jahren hat auf der polnischen Westerplatte der Zweite Weltkrieg begonnen. Aus diesem Anlass sind dort rund 20 Regierungschefs bei einer Gedenkveranstaltung zusammengekommen. Der Krieg hatte aber ein Vorspiel. Mit dem Münchner Vertrag von September 1938 hörte die Tschechoslowakei auf zu existieren. Davon, womit die politische Repräsentanz des so genannten Protektorats Böhmen und Mähren in den ersten Kriegsjahren beschäftigt war, gibt es in der neuen Ausgabe von „Aus dem Tonarchiv“ zu hören.  mehr...

Grüße aus der Ferne – Auslandslehrer Sládek berichtet über Tschechen im Banat

25-08-2009 18:07 | Christian Rühmkorf

Vor 185 Jahren waren die ersten tschechischen Siedler aus Mittelböhmen ins kaum besiedelte rumänische Banat gekommen, in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Auf diese Weise hatten sich dort fast 10.000 Tschechen zu Beginn des 19. Jahrhunderts angesiedelt. Bohumil Sládek war im Jahre 1939 als Lehrer zu den Auslandstschechen geschickt worden. Er berichtet im Tschechoslowakischen Rundfunk über die starken und lebendigen tschechischen Wurzeln der Auswanderer. mehr...

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