Archiv: Geschichte | Archäologie Archäologie
Tschechische Archäologen entdecken alten Tempel im Sudan
Die Wiederentdeckung eines lang verschollenen, 2000 Jahre alten Tempels:
Das ist der größte Erfolg der jüngsten Expedition tschechischer
Archäologen in den Sudan. Die Tempelruinen waren Anfang des 19.
Jahrhunderts noch zu sehen, danach verschwanden sie jedoch im Wüstensand. mehr...
Geheimnis der Rosenberger-Gruft gelüftet: Archäologen bestätigen Fundstätte
Um die südböhmische Adligenfamilie Rožmberk, auf Deutsch Rosenberg,
ranken sich Mythen. Sie haben die Familie, die 1611 ausstarb, bis ins Grab
begleitet. Seit einigen Jahrhunderten wird nach einer angeblich
großartigen Familiengruft der Rosenberger gesucht. Archäologen haben das
Geheimnis nun gelüftet. mehr...
Die Mumie kehrt zurück – ins Náprstek-Museum
Eine von ihnen ist 3300 Jahre alte, die anderen sind um ein paar
Jahrhunderte jünger. Wenn auch hoch betagt, ziehen sie die Aufmerksamkeit
nicht nur von Experten auf sich. Die Rede ist von Mumien aus dem alten
Ägypten, die aus den Sammlungen des Prager Nationalmuseums stammen. Einige
von ihnen sind in einer Ausstellung zu sehen, die im Náprstek-Museum
gezeigt wird. mehr...
Kyrill und Method und die globale Sicht des Christentums – die Bedeutung der Slawenaposteln
Der 5. Juli steht in Böhmen, Mähren und Schlesien traditionell im Zeichen
der slawischen Aposteln, der Heiligen Kyrill und Method. Die Ankunft der
beiden Brüder aus Saloniki im damaligen Großmährischen Reich des Jahres
863 führte aber nicht nur zur Verbreitung des christlichen Glaubens in
einer Sprache, die von der Bevölkerung verstanden wurde. Die Ankunft der
beiden Aposteln war damals auch ein hochpolitischer Akt. mehr...
Die Mumie kehrt zurück – ins Náprstek-Museum
Eine von ihnen ist 3300 Jahre alte, die anderen sind um ein paar
Jahrhunderte jünger. Wenn auch hoch betagt, ziehen sie die Aufmerksamkeit
nicht nur von Experten auf sich. Die Rede ist von Mumien aus dem
alten Ägypten, die aus den Sammlungen des Prager Nationalmuseums stammen.
Einige von ihnen sind in einer Ausstellung zu sehen, die am vergangenen Mittwoch im
Náprstek-Museum eröffnet wurde. mehr...
Schamane oder Transsexueller? Geheimnisvolles Grab aus der Kupfersteinzeit
Wie sah es auf dem Gebiet von Prag vor etwa 4.000 Jahren aus? Eine
Vorstellung davon konnte man sich in diesen Tagen im 6. Prager Stadtbezirk
machen: in der Straße Terronská fanden Archäologen im März Überreste
einer Siedlung aus dem zweiten und dritten Jahrtausend vor Christus. Zu den
wertvollsten Funden gehören vier Gräber, in denen nicht nur die
sterblichen Überreste einiger Urbewohner des Prager Kessels erhalten
geblieben sind, sondern auch die Grabbeigaben. mehr...
Die Draculas aus Großmähren: Ausstellung über „Vampir-Gräber“
Die Rumänen haben ihren Dracula, aber auch im Großmährischen Reich gab
es offensichtlich Vampire. Wenigstens waren schon damals im frühen
Mittelalter Legenden über Tote verbreitet, die in der Nacht ihr Grab
verlassen, um den Lebenden zu schaden. Unter dem Titel „Vampirismus“
wurde vor kurzem in Staré Město bei Uherské Hradiště eine Ausstellung
eröffnet. Die neuesten Funde, die mit dem Phänomen der Vampire
zusammenhängen, präsentieren dort Archäologen vom Mährisch-Slowakischen
Museum. mehr...
Tycho Brahe zum dritten Mal in der Teynkirche beigesetzt
Für dänische Touristen ist es eine Art Wallfahrtsort: Wenn sie nach Prag
kommen, besuchen sie das Grab des dänischen Astronomen Tycho Brahe in der
Teynkirche. Der Hofastronom von Kaiser Rudolf II. sorgte auch mehr als 400
Jahre nach seinem Tod für Schlagzeilen – in Tschechien sowie in seiner
Heimat. Die Umstände, unter denen der Wissenschaftler starb, beschäftigen
nicht nur die Forscher, sondern auch Krimi-Autoren. Vor zwei Wochen
öffnete ein dänisch-tschechisches Forscherteam Brahes Grab in der
Teynkirche, um die sterblichen Überreste des Astronomen zu erforschen.
mehr...
Giftmord oder Nierenstein? Forscher ermitteln im Fall Tycho Brahe
Auch wenn er sich in Prag nur zwei Jahre lang aufhielt, ist er in die
tschechischen Geschichtsbücher eingegangen. Der dänische Astronom und
Mathematiker Tycho Brahe ist nach Prag 1599 gekommen und lebte auf dem Hof
von Rudolf II. bis zu seinem Tod im Jahre 1601. Die Umstände, unter denen
der namhafte Wissenschaftler starb, beschäftigen seit Jahren die Forscher
und Krimi-Autoren nicht nur in Tschechien, sondern auch in seiner
dänischen Heimat. Auf Wunsch dänischer Forscher wurde das Grab von Tycho
Brahe in der Prager Teynkirche am Montag geöffnet, um die sterblichen
Überreste des Astronomen einer gründlichen Analyse zu unterziehen.
mehr...
Keramikfunde aus der Zeit des Großmährischen Reiches in Velehrad
Das mährische Velehrad, etwa 50 Kilometer östlich von Brno/ Brünn, ist einer der
wichtigsten Wallfahrtsorte in Tschechien. Die Ursprünge der heutigen etwa
1300 Einwohner zählenden Gemeinde liegen im 13. Jahrhundert, als
Zisterzienser hier ein Kloster gründeten. Wahrzeichen des Ortes ist die im
Barock umgebaute Basilika, eine der größten Kirchen der Tschechischen
Republik. Die volkstümliche Überlieferung sah in Velehrad jedoch bereits
seit Jahrhunderten das politische Zentrum des frühmittelalterlichen
Großmährischen Reiches. Belegt wurde diese Legende bisher nie. Lange
stritten Historiker um ihren Wahrheitsgehalt, denn es gab keine Belege für
die Präsenz der Großmährer in Velehrad. Bis jetzt.
mehr...
+1




