Archiv: Geschichte | Archäologie Archäologie
Archäopark Všestary lädt in die Steinzeit ein
Eine prähistorische Höhle mit Felsmalereien sowie einen Grabhügel –
das lässt sich in der Nähe von Hradec Králové / Königgrätz
besichtigen. Und zwar bei einem Ausflug in den hierzulande einzigartigen
Archäopark in der Gemeinde Všestary. Ende Januar wurde dort die erste
Dauerausstellung über die ersten menschlichen Besiedlungen eröffnet. Wann
die Steinzeit in Mitteleuropa begann, ist schwer zu datieren. Sie endet
aber mit der Jungsteinzeit, also dem so genannten Neolithikum, das etwa von
5500 bis 2200 vor Christus dauerte. mehr...
Museum in Kyjov zeigt die „Geheimnisse der Langobarden“
Etwa 40 Kilometer südöstlich von Brünn liegt Kyjov. Die Stadt, die als
Folklorezentrum der Region Slovácko / mährische Slowakei bekannt geworden
ist, hat vor kurzem die Aufmerksamkeit aller derjenigen geweckt, die sich
für die Geschichte interessieren. Archäologen haben in der Stadt eine
Grabstätte der Langobarden gefunden. Der überraschende Fund zeugt davon,
dass die Region von Kyjov vor Jahrhunderten wahrscheinlich eines der
bedeutendsten Zentren der Langobarden in Mitteleuropa gewesen ist. Eine
Ausstellung mit dem Titel „Geheimnisse der Langobarden“ präsentiert
die bisherigen Resultate der Ausgrabungen in Kyjov. mehr...
Tschechische Ägyptologen entdecken 4500 Jahre altes Prinzessinnengrab
Tschechische Archäologen haben vor einigen Tagen in Ägypten einen
besonders wertvollen Fund gemachten: In Abusir, etwa 20 Kilometer südlich
von Kairo, entdeckten sie ein 4500 Jahre altes Grab einer Prinzessin. mehr...
Forscher bestätigen Mord an Franziskanern vor 400 Jahren
Am Samstag, dem 13. Oktober, werden im Prager Veitsdom vierzehn Prager
Franziskaner aus dem 17. Jahrhundert seliggesprochen. Die Ordensmitglieder
wurden 1611 beim Überfall auf ihr Klosters ermordet. Aufgrund der
bevorstehenden Seligsprechung haben die Anthropologen vom Prager
Nationalmuseum die sterblichen Überreste untersucht. mehr...
Jahrhunderte unter Wasser: Geheimnisse der ältesten Prager Brücken
Die Stadt Prag, wurde an einer Kreuzung zweier wichtiger Handelswege
gegründet. Seit ihrer Entstehung ist sie durch die Moldau in zwei Teile
getrennt, jahrhundertelang stellte der Fluss eine Barriere dar. Das Leben
der Stadt, der Handel sowie ihre Verteidigung hingen davon ab, diese
Barriere zu überwinden. Daher musste eine Brücke gebaut werden, um die
beiden Ufer zu verbinden. Die älteste Moldaubrücke war aus Holz. Im 12.
Jahrhundert wurde sie dann durch eine Steinbrücke ersetzt, die nach der
Königin Judith benannt wurde. 1342 fiel diese Brücke einem Hochwasser zu
Opfer. Im Jahr 1357 gelang es dann, eine neue Steinbrücke zu bauen: Die
Karlsbrücke dient den Pragern nun seit mehr als 600 Jahren. Sie hat in
dieser Zeitspanne mehrere Kriege und viele Hochwasser überstanden.
Anlässlich des 10. Jahrestags der verheerenden Hochwasserkatastrophe im
Jahr 2002, die Prag heimsuchte, wurde im Prager Stadtmuseum eine
Ausstellung eröffnet, die den beiden ältesten Prager Brücken gewidmet
ist.
mehr...
Tschechische Archäologen entdecken alten Tempel im Sudan
Die Wiederentdeckung eines lang verschollenen, 2000 Jahre alten Tempels:
Das ist der größte Erfolg der jüngsten Expedition tschechischer
Archäologen in den Sudan. Die Tempelruinen waren Anfang des 19.
Jahrhunderts noch zu sehen, danach verschwanden sie jedoch im Wüstensand. mehr...
Geheimnis der Rosenberger-Gruft gelüftet: Archäologen bestätigen Fundstätte
Um die südböhmische Adligenfamilie Rožmberk, auf Deutsch Rosenberg,
ranken sich Mythen. Sie haben die Familie, die 1611 ausstarb, bis ins Grab
begleitet. Seit einigen Jahrhunderten wird nach einer angeblich
großartigen Familiengruft der Rosenberger gesucht. Archäologen haben das
Geheimnis nun gelüftet. mehr...
Die Mumie kehrt zurück – ins Náprstek-Museum
Eine von ihnen ist 3300 Jahre alte, die anderen sind um ein paar
Jahrhunderte jünger. Wenn auch hoch betagt, ziehen sie die Aufmerksamkeit
nicht nur von Experten auf sich. Die Rede ist von Mumien aus dem alten
Ägypten, die aus den Sammlungen des Prager Nationalmuseums stammen. Einige
von ihnen sind in einer Ausstellung zu sehen, die im Náprstek-Museum
gezeigt wird. mehr...
Kyrill und Method und die globale Sicht des Christentums – die Bedeutung der Slawenaposteln
Der 5. Juli steht in Böhmen, Mähren und Schlesien traditionell im Zeichen
der slawischen Aposteln, der Heiligen Kyrill und Method. Die Ankunft der
beiden Brüder aus Saloniki im damaligen Großmährischen Reich des Jahres
863 führte aber nicht nur zur Verbreitung des christlichen Glaubens in
einer Sprache, die von der Bevölkerung verstanden wurde. Die Ankunft der
beiden Aposteln war damals auch ein hochpolitischer Akt. mehr...
Die Mumie kehrt zurück – ins Náprstek-Museum
Eine von ihnen ist 3300 Jahre alte, die anderen sind um ein paar
Jahrhunderte jünger. Wenn auch hoch betagt, ziehen sie die Aufmerksamkeit
nicht nur von Experten auf sich. Die Rede ist von Mumien aus dem
alten Ägypten, die aus den Sammlungen des Prager Nationalmuseums stammen.
Einige von ihnen sind in einer Ausstellung zu sehen, die am vergangenen Mittwoch im
Náprstek-Museum eröffnet wurde. mehr...
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