Archiv: Geschichte | 2. Weltkrieg 2. Weltkrieg
Vor 67 Jahren verschwand die Tschechoslowakei von der Landkarte Europas
Vor genau 67 Jahren, am 15. März 1939, verschwand mit der Tschechoslowakei
die letzte Demokratie Mitteleuropas. Hitlers Truppen marschierten in Prag
ein, begleitet vom medialen Trommelfeuer der Reichspropaganda.
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Zwischen Ultimaten und Konföderationsplänen: Das tschechisch-polnische Verhältnis im 20. Jahrhundert
Obwohl Tschechien und Polen alte slawische Nachbarn sind, leidet ihr
Verhältnis unter den Belastungen der jüngeren Vergangenheit. Über diese
wird zwischen beiden Nationen jedoch nur relativ wenig gesprochen. Dazu
ein "Kapitel aus der tschechischen Geschichte" von Jakub Siska.
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Neue Archivdokumente: Churchill wollte Vergeltung für Lidice
Die Auslöschung des böhmischen Dorfes Lidice und seiner Bewohner im Juni
1942 durch deutsche Truppen ist als Symbol für die skrupellose Brutalität
des Nationalsozialismus in die Geschichte des 20. Jahrhunderts
eingegangen. In Großbritannien wurden nun, mehr als 60 Jahre nach den
historischen Ereignissen, Archivdokumente freigegeben. Sie zeigen unter
anderem, dass Premierminister Winston Churchill Vergeltungsschläge für
Lidice durchsetzen wollte. Es berichtet Thomas Kirschner.
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Roma-Verfolgung im Protektorat
Wie Sie bereits in unseren Programmen hören konnten, sorgt der südböhmische
Schweinezuchtbetrieb in Lety seit Jahren für Schlagzeilen. Nicht etwa, weil
Tierschützer gegen diese demonstrieren, sondern weil genau an dieser Stelle
während des Protektorats ein so genanntes Zigeunerlager existierte, in dem
über 300 Menschen umkamen. Vor kurzem beschäftigte sich eine
internationale Konferenz in Prag mit diesem Thema. Im nun folgenden
Kapitel aus der tschechischen Geschichte können Sie hören, was Katrin Bock
zum Thema Roma-Verfolgung im Protektorat erfahren hat.
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Prager Kinos während des Protektorats
Vergangene Woche fand in Prag eine internationale Historikerkonferenz
statt, die sich mit dem Alltagsleben okkupierter europäischer Großstädte
während des Zweiten Weltkriegs befasste. Im nun folgenden Kapitel aus der
tschechischen Geschichte stellt Ihnen Katrin Bock einen Aspekt dieses
Alltagslebens vor: das Kino.
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Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Usti nad Labem/Aussig
Die deutschen und jüdischen Wurzeln der Stadt waren das Thema einer
Konferenz, die vor kurzem im nordböhmischen Usti nad Labem/Aussig
veranstaltet wurde. In ihrem Rahmen wurde im Stadtzentrum von Usti ein
Mahnmal für die Holocaust-Opfer enthüllt. Mehr über die Geschichte der
jüdischen Bevölkerung von Aussig erfahren Sie in der folgenden Sendereihe
"Reiseland Tschechien" von Martina Schneibergova und Bernd
Janning.
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Michal Frankl über das dritte Theresienstädter Gedenkbuch und weitere Projekte des ITI
In unseren Sendungen haben wir bereits einige Male über die so genannten
Theresienstädter Gedenkbücher berichtet, die vor allem mit dem Ziel
herausgegeben werden, das Schicksal der Opfer des Theresienstädter Ghettos
zu dokumentieren. Vorige Woche wurde der jetzt erschienene dritte Band in
Prag vorgestellt, der sich mit dem Schicksal der nach Theresienstadt
deportierten österreichischen Jüdinnen und Juden befasst. Martina
Schneibergova sprach anlässlich der Präsentation des neu erschienen
Gedenkbuchs mit den Mitarbeitern des Instituts der Theresienstädter
Initiative (ITI). Mehr erfahren Sie in der heutigen Ausgabe der Sendereihe
"Begegnungen".
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Ein weiteres Theresienstädter Gedenkbuch dokumentiert das Schicksal österreichischer Juden
An das Schicksal der nach Theresienstadt deportierten österreichischen
Jüdinnen und Juden zu erinnern, ist das Hauptziel des soeben erschienenen,
bereits dritten Theresienstädter Gedenkbuchs. Das Buch wurde vom Institut
der Theresienstädter Initiative (ITI) in Zusammenarbeit mit dem
Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes herausgegeben und
am Mittwoch im Österreichischen Kulturforum in Prag präsentiert. Martina
Schneibergova fragte den Projektleiter des ITI, Michal Frankl, nach den
Beweggründen für die Zusammenstellung der Gedenkbücher. Weitere Bände
nämlich, die das Schicksal der nach Theresienstadt deportierten Juden aus
Böhmen und Mähren sowie aus Deutschland dokumentieren, gibt es bereits.
Michal Frankl dazu:
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Pornofilm in Terezin?
Die tschechische Öffentlichkeit wurde am Montag von der Pressemeldung
aufgeschreckt, ein tschechischer Pornoregisseur wolle das Ghetto Terezin/
Theresienstadt als Kulisse für einen seiner Sexfilme nutzen. Olaf
Barth berichtet.
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September 1938
Jetzt erwartet Sie Katrin Bock bei einem neuen Kapitel aus
der tschechischen Geschichte, diesmal über die Ereignisse des Septembers
1938.
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