Archiv: Geschichte | 2. Weltkrieg 2. Weltkrieg

Vor 67 Jahren verschwand die Tschechoslowakei von der Landkarte Europas

15-03-2006 15:35 | Gerald Schubert

Prag, März 1939 Vor genau 67 Jahren, am 15. März 1939, verschwand mit der Tschechoslowakei die letzte Demokratie Mitteleuropas. Hitlers Truppen marschierten in Prag ein, begleitet vom medialen Trommelfeuer der Reichspropaganda.   mehr...

Zwischen Ultimaten und Konföderationsplänen: Das tschechisch-polnische Verhältnis im 20. Jahrhundert

11-02-2006 | Jakub Šiška

Obwohl Tschechien und Polen alte slawische Nachbarn sind, leidet ihr Verhältnis unter den Belastungen der jüngeren Vergangenheit. Über diese wird zwischen beiden Nationen jedoch nur relativ wenig gesprochen. Dazu ein "Kapitel aus der tschechischen Geschichte" von Jakub Siska.   mehr...

Neue Archivdokumente: Churchill wollte Vergeltung für Lidice

05-01-2006 14:38 | Thomas Kirschner

Lidice im Juni 1942 Die Auslöschung des böhmischen Dorfes Lidice und seiner Bewohner im Juni 1942 durch deutsche Truppen ist als Symbol für die skrupellose Brutalität des Nationalsozialismus in die Geschichte des 20. Jahrhunderts eingegangen. In Großbritannien wurden nun, mehr als 60 Jahre nach den historischen Ereignissen, Archivdokumente freigegeben. Sie zeigen unter anderem, dass Premierminister Winston Churchill Vergeltungsschläge für Lidice durchsetzen wollte. Es berichtet Thomas Kirschner.   mehr...

Roma-Verfolgung im Protektorat

05-11-2005 | Katrin Bock

Wie Sie bereits in unseren Programmen hören konnten, sorgt der südböhmische Schweinezuchtbetrieb in Lety seit Jahren für Schlagzeilen. Nicht etwa, weil Tierschützer gegen diese demonstrieren, sondern weil genau an dieser Stelle während des Protektorats ein so genanntes Zigeunerlager existierte, in dem über 300 Menschen umkamen. Vor kurzem beschäftigte sich eine internationale Konferenz in Prag mit diesem Thema. Im nun folgenden Kapitel aus der tschechischen Geschichte können Sie hören, was Katrin Bock zum Thema Roma-Verfolgung im Protektorat erfahren hat.   mehr...

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Usti nad Labem/Aussig

22-10-2005 | Martina Schneibergová

Grabstein des alten jüdischen Friedhofs Die deutschen und jüdischen Wurzeln der Stadt waren das Thema einer Konferenz, die vor kurzem im nordböhmischen Usti nad Labem/Aussig veranstaltet wurde. In ihrem Rahmen wurde im Stadtzentrum von Usti ein Mahnmal für die Holocaust-Opfer enthüllt. Mehr über die Geschichte der jüdischen Bevölkerung von Aussig erfahren Sie in der folgenden Sendereihe "Reiseland Tschechien" von Martina Schneibergova und Bernd Janning.   mehr...

Prager Kinos während des Protektorats

22-10-2005 | Katrin Bock

Karel a ja, 1942 Vergangene Woche fand in Prag eine internationale Historikerkonferenz statt, die sich mit dem Alltagsleben okkupierter europäischer Großstädte während des Zweiten Weltkriegs befasste. Im nun folgenden Kapitel aus der tschechischen Geschichte stellt Ihnen Katrin Bock einen Aspekt dieses Alltagslebens vor: das Kino.   mehr...

Michal Frankl über das dritte Theresienstädter Gedenkbuch und weitere Projekte des ITI

18-10-2005 16:39 | Martina Schneibergová

In unseren Sendungen haben wir bereits einige Male über die so genannten Theresienstädter Gedenkbücher berichtet, die vor allem mit dem Ziel herausgegeben werden, das Schicksal der Opfer des Theresienstädter Ghettos zu dokumentieren. Vorige Woche wurde der jetzt erschienene dritte Band in Prag vorgestellt, der sich mit dem Schicksal der nach Theresienstadt deportierten österreichischen Jüdinnen und Juden befasst. Martina Schneibergova sprach anlässlich der Präsentation des neu erschienen Gedenkbuchs mit den Mitarbeitern des Instituts der Theresienstädter Initiative (ITI). Mehr erfahren Sie in der heutigen Ausgabe der Sendereihe "Begegnungen".   mehr...

Ein weiteres Theresienstädter Gedenkbuch dokumentiert das Schicksal österreichischer Juden

12-10-2005 16:27 | Martina Schneibergová

Projektleiter des ITI, Michal Frankl (Foto: Autorin) An das Schicksal der nach Theresienstadt deportierten österreichischen Jüdinnen und Juden zu erinnern, ist das Hauptziel des soeben erschienenen, bereits dritten Theresienstädter Gedenkbuchs. Das Buch wurde vom Institut der Theresienstädter Initiative (ITI) in Zusammenarbeit mit dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes herausgegeben und am Mittwoch im Österreichischen Kulturforum in Prag präsentiert. Martina Schneibergova fragte den Projektleiter des ITI, Michal Frankl, nach den Beweggründen für die Zusammenstellung der Gedenkbücher. Weitere Bände nämlich, die das Schicksal der nach Theresienstadt deportierten Juden aus Böhmen und Mähren sowie aus Deutschland dokumentieren, gibt es bereits. Michal Frankl dazu:   mehr...

Pornofilm in Terezin?

26-03-2002 | Olaf Barth

Terezin Die tschechische Öffentlichkeit wurde am Montag von der Pressemeldung aufgeschreckt, ein tschechischer Pornoregisseur wolle das Ghetto Terezin/ Theresienstadt als Kulisse für einen seiner Sexfilme nutzen. Olaf Barth berichtet.   mehr...

September 1938

29-09-2001 | Neuveden

Jetzt erwartet Sie Katrin Bock bei einem neuen Kapitel aus der tschechischen Geschichte, diesmal über die Ereignisse des Septembers 1938.   mehr...

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