Archiv: Geschichte | 2. Weltkrieg 2. Weltkrieg

Israelischer Botschafter Levy: Tschechien ist unser engster Verbündeter in der EU

27-01-2012 15:47 | Martina Schneibergová

Foto: ICEJ Der 27. Januar gilt auch in Tschechien als Tag des Gedenkens an die Holocaust-Opfer. Jedes Jahr findet an diesem Tag im Senat des tschechischen Parlaments eine Versammlung zum Gedenken an die Opfer der Shoah statt. Gedenkveranstaltungen gibt es aber auch an anderen Orten Tschechiens. So fand am vergangenen Sonntag eine Podiumsdiskussion in Brünn statt.  mehr...

„Im Totaleinsatz“ – Ausstellung über Zwangsarbeit in Leipzig eröffnet

27-01-2012 15:47 | Marco Zimmermann

Foto: Archiv des Dokumentations Zentrums Prora Am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus eröffnet am Freitag im Neuen Rathaus in Leipzig der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds die Ausstellung „Im Totaleinsatz“. 250 persönliche Dokumente und Fotografien gewähren einen Einblick in das Leben tschechischer Zwangsarbeiter, die während des Zweiten Weltkriegs nach Deutschland geschickt wurden. Die Wanderausstellung war bereits zwei Jahre lang in der Tschechischen Republik zu sehen. In Deutschland ließ sie sich zunächst in Berlin und danach auf Rügen und in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora besichtigen. Radio Prag sprach mit dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Martin Hořák über die Exposition.  mehr...

Im Dorf Nehvizdy wurde Landung der Heydrich-Attentäter vor 70 Jahren gedacht

28-12-2011 14:38 | Lothar Martin

In der Betrachtung auf die Geschehnisse während des Zweiten Weltkriegs werden in Tschechien immer mehr Lücken geschlossen. Haben die Tschechen dem Kampf ihrer Soldaten in den ausländischen Armeen von jeher viel Stolz entgegengebracht, so ist der Widerstand vor Ort, im damaligen Protektorat Böhmen und Mähren, dagegen noch immer nicht umfassend erforscht. Das hat sich in den letzten Jahren stark geändert. Neuerlicher Beleg dafür ist eine Gedenkveranstaltung, die am Mittwoch in der mittelböhmischen Gemeinde Nehvizdy begangen wurde: Sie fand aus Anlass des 70. Jahrestages der Landung jener zwei Fallschirmspringer statt, die fünf Monate später das tödliche Attentat auf den stellvertretenden Reichsprotektor Reinhard Heydrich in Prag verübten.  mehr...

Triumphale Rückkehr - der Weg zum tschechischen Kult um Edvard Beneš

17-12-2011 02:01 | Till Janzer

Edvard Beneš Edvard Beneš, der ehemalige tschechoslowakische Staatspräsident, ist Held und Reizfigur zugleich. Es kommt nur darauf an, wen man fragt. Vor einigen Wochen haben wir hier in unseren Sendungen bereits über die sudetendeutsche Wahrnehmung von Beneš gesprochen. Nun beleuchten wir das Bild, das sich die tschechoslowakischen Bürger von ihrem Präsidenten gemacht haben- und zwar in der Zeit ab dem Münchner Abkommen von 1938, als Beneš abdankte, und vor allem während seiner triumphalen Rückkehr in die Nachkriegs-Tschechoslowakei.  mehr...

Der letzte Flug von Petr Ginz

24-11-2011 16:32 | Martina Schneibergová

Vor 70 Jahren, am 24. November 1941, ging der erste Transport aus Prag mit jungen Männern Richtung Theresienstadt (Terezín) ab. Insgesamt wurden während des Zweiten Weltkriegs fast 160.000 Menschen in das KZ deportiert. Anlässlich des traurigen Jahrestags wurde in der Spanischen Synagoge in Prag der neue Dokumentarfilm „Der letzte Flug von Petr Ginz“ gezeigt. Im Leben dieses hoch begabten Jungen spielte Theresienstadt eine wichtige Rolle.  mehr...

Die Zeitschrift Ejhle: Humor und Satire im Namen der deutschen Propaganda

19-11-2011 02:01 | Marco Zimmermann

In der Zeit der deutschen Besatzung Tschechiens spielte die Propaganda eine wichtige Rolle. Für die deutsche Kriegsmaschinerie war die tschechische Industrie wichtig – daher sollten die tschechischen Arbeiter von jeglichem Widerstand abgehalten werden und produktiv bleiben. Allerdings glaubten die Tschechen zu Beginn des Jahres 1944 nicht mehr an einen Sieg der Deutschen. Um den Einfluss auf die Arbeiterschaft nicht zu verlieren, gingen die Besatzungsbehörden einen besonderen Weg und riefen eine Satirezeitschrift ins Leben.  mehr...

Verfolgung von Gläubigen in NS-Zeit und während des Kommunismus: Pfarrer Štverák und Jurist Valena

17-11-2011 | Martina Schneibergová

Am 17. November wird an verschiedenen Orten Tschechiens an die Opfer der NS-Zeit und des Kommunismus erinnert. Unter den Personen, die während beider totalitären Systeme verfolgt wurden, waren auch viele Gläubige. Über ihr Schicksal wusste man bislang recht wenig, teilweise sind sie inzwischen ganz in Vergessenheit geraten. Die Tschechische Christliche Akademie arbeitet gerade an einem Buch, in dem diese Persönlichkeiten und ihre Schicksale aufgegriffen werden.  mehr...

Vor und nach dem Zweiten Weltkrieg: Beneš durch die deutschböhmische Brille

05-11-2011 02:01 | Marco Zimmermann

Edvard Beneš Edvard Beneš war am 13. und 14. Oktober das Thema einer Konferenz im Goetheinstitut in Prag. Geladen hatten das Masaryk-Institut und das Archiv der Wissenschaften gemeinsam mit dem Collegium Carolinum aus München. Ziel war es, die kontroversen Wahrnehmungen des ehemaligen Außenministers und Staatspräsidenten der Ersten Tschechoslowakischen Republik wissenschaftlich zu erfassen und den Forschungsstand zu dokumentieren. Marco Zimmermann war auf der Konferenz und berichtet, wie sich das Bild Benešs bei den Deutschen aus der Tschechoslowakei gewandelt hat. Sie hören eine neue Ausgabe unserer Sendereihe „Kapitel aus der tschechischen Geschichte“.  mehr...

Symposium in Rohr: Erinnerung an christliche Opfer der Diktaturen

24-10-2011 16:44 | Martina Schneibergová

Richard Henkes (Bild von Andy Givel) Während der nationalsozialistischen und auch der kommunistischen Zeit gab es in den Böhmischen Ländern sowie in Deutschland viele Christen, die ihre mutige Haltung häufig mit dem Leben bezahlen mussten. Der Öffentlichkeit sind ihre Namen meistens unbekannt. Das Schicksal jener Gläubigen, die Opfer dieser Diktaturen geworden sind, war das Thema eines Symposiums, das am Wochenende im niederbayerischen Rohr stattfand.  mehr...

Widerstand gegen die Nazis im Protektorat Böhmen und Mähren

22-10-2011 02:01 | Jakub Šiška

Die Tschechen sind stolz auf die Teilnahme ihrer Soldaten in den ausländischen Armeen während des Zweiten Weltkriegs. Zur Zeit des Kommunismus wurde dieses Kapitel aus der tschechischen Geschichte vernachlässigt, aber seit der Wende 1989 ist es dann allgemein bekannt geworden. Der Widerstand vor Ort, im Protektorat Böhmen und Mähren, während der Besatzung durch Hitler von 1939 bis 1945 steht dagegen immer noch etwas im Schatten der Betrachtung. Dabei war er ebenso bedeutend wie der Widerstand aus dem Ausland.  mehr...

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