Archiv: Geschichte | 2. Weltkrieg 2. Weltkrieg

Tschechischer Holocaust-Zeitzeuge stellt bewegte Autobiographie vor

15-03-2012 15:08 | Laura Staniszewski

Was geht in einem vierjährigen Kind vor, das die traute Heimat hinter sich lassen muss, um dem Tod zu entgehen? Genau dieses Gefühl musste Detlev Landgrebe am eigenen Leib erfahren. In seinem Buch: „Kückallee 37 – Eine Kindheit am Rande des Holocaust“, erzählt Detlev Landgrebe, wie er die damalige Flucht vor den Nazis erlebt hat. Bei der Buchvorstellung im österreichischen Kulturforum in Prag schilderte er seine Erinnerungen.   mehr...

Die gesamte Geschichte von Theresienstadt: Interview mit der Buchautorin Uta Fischer

10-03-2012 02:01 | Till Janzer

Wer Theresienstadt oder Terezín hört, denkt zuerst an das Ghetto beziehungsweise an das KZ. Dieser traurigste Teil in der mehr als 200-jährigen Geschichte des Ortes reicht allein für eine eigene Darstellung. Die beiden Journalisten Uta Fischer und Roland Wildberg haben nun aber die gesamte Historie von Theresienstadt in einem Buch dargestellt – von der Gründung der Festung, die am Reißbrett entworfen wurde, bis zum Hochwasser im Jahr 2002. Es ist das erste Buch seiner Art auf Deutsch und heißt „Theresienstadt – eine Zeitreise“. Dazu ein Interview mit Uta Fischer.  mehr...

„Es gab zwei Verhandlungsebenen“ - Historiker Kunštát zum Nachbarschaftsvertrag

03-03-2012 02:01 | Till Janzer

Foto: Tschechisches Fernsehen Die häufig zitierte und erwähnte Deutsch-Tschechische Erklärung von 1997 war nicht der Anfang. Fünf Jahre früher wurde bereits der Deutsch-Tschechoslowakische Vertrag über gute Nachbarschaft unterzeichnet. 20 Jahre sind vergangen, seitdem Bundeskanzler Kohl und Außenminister Genscher sowie Staatspräsident Havel und Außenminister Dienstbier ihre Unterschriften unter den Vertrag gesetzt haben. Die tschechisch-deutsche Aussöhnung ist Fachgebiet des Historikers Miroslav Kunštát von der Tschechischen Akademie der Wissenschaften, ab 1993 hat er auch Staatspräsident Václav Havel in diesen Fragen beraten.  mehr...

Lidice: Mit dem Smartphone Geschichte erleben

24-02-2012 17:35 | Sylvia Schmidt

Lidice Mit modernen Medien Geschichte lebendig zu machen: Das haben sich die Macher des Projektes Rozeznění – Lidice 2012 vorgenommen. Mithilfe eines Audiodramas wollen sie an das Dorf Lidice erinnern, das durch ein Massaker der Nationalsozialisten 1942 komplett vernichtet wurde. Ein Audiodrama, bei dem der Zuhörer selbst Regie führt.  mehr...

„Bomby na Prahu“ – Eine neue Perspektive auf die Bombardierung Prags

11-02-2012 02:01 | Marco Zimmermann

Foto: Archiv des Militärhistorischen Instituts Prag Einer der Hauptgründe, die Hauptstadt der Tschechischen Republik zu besuchen, ist sicherlich die mittelalterliche Kulisse der Altstadt und der hohe Anteil an alter Bausubstanz. Dass sich all das bis heute besichtigen lässt, hat sicherlich auch damit zu tun, dass Prag von den Flächenbombardements im Zweiten Weltkrieg weitgehend verschont blieb. Nur gegen Ende des Krieges fielen noch einige Bomben. Ein Bildband, der vor kurzem erschien, zeigt nun bisher unveröffentlichte Fotos der Bombardierung. Mehr darüber in unserem heutigen Kapitel aus der tschechischen Geschichte.  mehr...

Israelischer Botschafter Levy: Tschechien ist unser engster Verbündeter in der EU

27-01-2012 15:47 | Martina Schneibergová

Foto: ICEJ Der 27. Januar gilt auch in Tschechien als Tag des Gedenkens an die Holocaust-Opfer. Jedes Jahr findet an diesem Tag im Senat des tschechischen Parlaments eine Versammlung zum Gedenken an die Opfer der Shoah statt. Gedenkveranstaltungen gibt es aber auch an anderen Orten Tschechiens. So fand am vergangenen Sonntag eine Podiumsdiskussion in Brünn statt.  mehr...

„Im Totaleinsatz“ – Ausstellung über Zwangsarbeit in Leipzig eröffnet

27-01-2012 15:47 | Marco Zimmermann

Foto: Archiv des Dokumentations Zentrums Prora Am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus eröffnet am Freitag im Neuen Rathaus in Leipzig der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds die Ausstellung „Im Totaleinsatz“. 250 persönliche Dokumente und Fotografien gewähren einen Einblick in das Leben tschechischer Zwangsarbeiter, die während des Zweiten Weltkriegs nach Deutschland geschickt wurden. Die Wanderausstellung war bereits zwei Jahre lang in der Tschechischen Republik zu sehen. In Deutschland ließ sie sich zunächst in Berlin und danach auf Rügen und in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora besichtigen. Radio Prag sprach mit dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Martin Hořák über die Exposition.  mehr...

Im Dorf Nehvizdy wurde Landung der Heydrich-Attentäter vor 70 Jahren gedacht

28-12-2011 14:38 | Lothar Martin

In der Betrachtung auf die Geschehnisse während des Zweiten Weltkriegs werden in Tschechien immer mehr Lücken geschlossen. Haben die Tschechen dem Kampf ihrer Soldaten in den ausländischen Armeen von jeher viel Stolz entgegengebracht, so ist der Widerstand vor Ort, im damaligen Protektorat Böhmen und Mähren, dagegen noch immer nicht umfassend erforscht. Das hat sich in den letzten Jahren stark geändert. Neuerlicher Beleg dafür ist eine Gedenkveranstaltung, die am Mittwoch in der mittelböhmischen Gemeinde Nehvizdy begangen wurde: Sie fand aus Anlass des 70. Jahrestages der Landung jener zwei Fallschirmspringer statt, die fünf Monate später das tödliche Attentat auf den stellvertretenden Reichsprotektor Reinhard Heydrich in Prag verübten.  mehr...

Triumphale Rückkehr - der Weg zum tschechischen Kult um Edvard Beneš

17-12-2011 02:01 | Till Janzer

Edvard Beneš Edvard Beneš, der ehemalige tschechoslowakische Staatspräsident, ist Held und Reizfigur zugleich. Es kommt nur darauf an, wen man fragt. Vor einigen Wochen haben wir hier in unseren Sendungen bereits über die sudetendeutsche Wahrnehmung von Beneš gesprochen. Nun beleuchten wir das Bild, das sich die tschechoslowakischen Bürger von ihrem Präsidenten gemacht haben- und zwar in der Zeit ab dem Münchner Abkommen von 1938, als Beneš abdankte, und vor allem während seiner triumphalen Rückkehr in die Nachkriegs-Tschechoslowakei.  mehr...

Der letzte Flug von Petr Ginz

24-11-2011 16:32 | Martina Schneibergová

Vor 70 Jahren, am 24. November 1941, ging der erste Transport aus Prag mit jungen Männern Richtung Theresienstadt (Terezín) ab. Insgesamt wurden während des Zweiten Weltkriegs fast 160.000 Menschen in das KZ deportiert. Anlässlich des traurigen Jahrestags wurde in der Spanischen Synagoge in Prag der neue Dokumentarfilm „Der letzte Flug von Petr Ginz“ gezeigt. Im Leben dieses hoch begabten Jungen spielte Theresienstadt eine wichtige Rolle.  mehr...

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