Archiv: Geschichte | 2. Weltkrieg 2. Weltkrieg

Deutscher Flieger Focke-Wulf 190 im Feld bei Jindřichův Hradec gefunden

17-05-2011 15:47 | Markéta Kachlíková

Foto: ČT24 Über einen außerordentlichen Fund wurde am Montag aus Südböhmen berichtet. Ein Torso des deutschen Jagdflugzeugs Fw-190 Focke Wulf wurde in Otín / Ottenschlag in der Nähe von Jindřichův Hradec / Neuhaus gefunden. Seit August 1944 lag das Flugzeug dort in der Erde begraben.  mehr...

Suche nach der schlesischen Identität, Teil II: 20. Jahrhundert

07-05-2011 | Jitka Mládková

Wappen des Tschechischen Schlesiens Seit 1921, als die erste Volkszählung in der neu gegründeten Tschechoslowakei stattfand, wird traditionell auch nach der Nationalität der Bürger gefragt. 1991, als hierzulande die erste Volkszählung nach der politischen Wende stattfand, erklärten sich rund 44.000 Tschechen zur „schlesischen“ Nationalität zugehörig. Für Jitka Mládková ein Anlass, in einem Zweiteiler nach den Wurzeln der „schlesischen“ Identität zu suchen. Im folgenden Kapitel aus der tschechischen Geschichte hören Sie den zweiten Teil der kleinen Serie. Sachkundiger Begleiter ist auch diesmal Dan Gawrecki, Geschichtsprofessor an der Schlesischen Universität in Opava / Troppau. Schwerpunkt ist die Zeit seit der Gründung der Tschechoslowakischen Republik nach dem Ersten Weltkrieg bis heute.  mehr...

„Sag mir, wo die Toten sind“ – neuer Dokumentarfilm über Massaker an deutschen Zivilisten

29-04-2011 16:49 | Martina Schneibergová

Vertreibung der Deutschen (Foto: ČT24) Es ist ein dunkles Kapitel in der tschechischen Geschichte, das auch nach mehr als 60 Jahren Emotionen hervorruft. Ein Teil der Bevölkerung will nichts mehr davon wissen und es lieber vergessen. In letzter Zeit gibt es aber immer mehr Menschen, die die Massengräber öffnen lassen und den Tatsachen auf den Grund gehen. Die Massengräber, in denen an verschiedenen Orten Tschechiens kurz nach dem Kriegsende getötete deutsche Zivilisten begraben wurden. Das öffentlich-rechtliche Tschechische Fernsehen brachte am Donnerstag einen neuen Dokumentarfilm von Regisseur David Vondráček. Der Regisseur sucht darin ähnlich wie in seinem Film „Töten auf tschechisch“ nach dem Verbrechen, zu denen es während der so genannten „wilden Vertreibung“ kam.  mehr...

„Sudetendeutschen fehlt kritische Auseinandersetzung“ – 20 Jahre deutsch-tschechischer Dialog

23-04-2011 | Till Janzer

Die gemeinsame tschechisch-deutsche Geschichte – sie hat jahrzehntelang eher getrennt als vereint. Erst nach der politischen Wende von 1989 konnte ein Dialog auch über die schmerzvollsten Erfahrungen begonnen werden: über die nationalsozialistische Verfolgung und über die Vertreibung nach dem Krieg. Mittlerweile wird über vieles bereits offener geredet, gerade weil die Deutsch-tschechische Erklärung von 1997 das Thema Geschichte für eine gewisse Zeit aus der Politik verbannt hat. Wie sich das Klima gewandelt hat, ließ sich auch am vergangenen Wochenende feststellen. Beim 20. Deutsch-tschechischen Brünner Symposium, dem so genannten Dialog in der Mitte Europas, wurde eine Art Zwischenbilanz über den Umgang mit der gemeinsamen Geschichte gezogen. Neben dem bahnbrechenden Erfolg der Deutsch-tschechischen Erklärung ging es auch um mögliche verpasste Chancen oder Tabus im tschechisch-deutschen oder tschechisch-österreichisch Dialog.  mehr...

Heydrichs Sohn plant keine Beteiligung an der Renovierung des Schlosses in Panenské Břežany

28-03-2011 16:09 | Markéta Kachlíková

Heider Heydrich In den vergangenen Tagen hat hierzulande eine Nachricht für Unruhe gesorgt: So hatte der Sohn des 1942 erschossenen stellvertretenden Reichsprotektors Reinhard Heydrich den damaligen Wohnsitz seines Vaters im Schloss Panenské Břežany / Jungfernbreschan besucht und soll dabei angeblich versprochen haben, Finanzmittel für die Renovierung des Gebäudes zu beschaffen. Heider Heydrich äußerte sich in einem Gespräch für Radio Prag allerdings anders als in tschechischsprachigen Medien zitiert.  mehr...

Aufregender Fund im Rundfunkarchiv: die letzte Ansprache von General Eliáš

26-02-2011 | Till Janzer

Alois Eliáš Fast zweieinhalb Jahre lang war General Alois Eliáš Regierungschef im Protektorat Böhmen und Mähren, also dem von Hitler besetzten tschechischen Staat. Dann kam ihm die Gestapo auf die Schliche, er hatte den Widerstand unterstützt. Eliáš wurde am 1. Oktober 1941 in Prag zum Tode verurteilt und später auch hingerichtet. Im vergangenen Jahr ist im Archiv des Tschechischen Rundfunks eine Originalaufnahme des Generals aufgetaucht, die nach seiner Verhaftung gemacht wurde. Sie enthält eine erzwungene öffentliche Erklärung von Alois Eliáš. Aber das ist nicht alles. Zudem wurden rund 20 Minuten eines lockeren Gesprächs mitgeschnitten, das wohl in der Prager Gestapo-Zentrale stattfand.   mehr...

Festival „Mene Tekel“ warnt vor Totalitarismus

24-02-2011 15:48 | Martina Schneibergová

Foto: ČT24 Ausstellungen, Filmvorstellungen, Konzerte, Vorträge und Diskussionen –damit gefüllt ist auch in diesem Jahr das Programm des internationalen Festivals „Mene Tekel“, das seit Montag in Prag veranstaltet wird. Zu den herausragenden Programmteilen gehören beispielsweise Ausstellungen über den Widerstand der Litauer gegen das sowjetische kommunistische Regime, über das Revolutionsjahr 1956 in Ungarn oder über die Manipulierung von Kindern durch die kommunistische Propaganda in der ehemaligen Tschechoslowakei.   mehr...

Abgeordnetenhauschefin schlägt Retter jüdischer Kinder für Nobelpreis vor

11-02-2011 15:56 | Till Janzer

Sir Nicholas Winton Sir Nicholas Winton hat kurz vor dem Zweiten Weltkrieg fast 700 meist jüdische Kinder aus der Tschechoslowakei vor dem drohenden Tod bewahrt. 1939 ließ er die Kinder in mehreren Zügen in seine Heimat nach Großbritannien bringen. Er rettete sie vor dem nationalsozialistischen Regime, zu dieser Zeit war Böhmen und Mähren bereits ein Staat von Hitlers Gnaden. Für die Rettung der Kinder wurde Winton von der Queen mit dem Adelstitel ausgezeichnet. Seit kurzem ist er auch für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Und zwar aus Tschechien und gleich zweimal.   mehr...

Musikalisches Gedenken: ein Tag für Dresden im Tschechischen Rundfunk

11-02-2011 15:56 | Martina Schneibergová

Semperoper in Dresden (Foto: Alexander Bock, Creative Commons 3.0) Drei Monate vor dem Kriegsende, in der Nacht vom 13. auf 14. Februar 1945, verwandelte sich Dresden nach einer Serie von Bombenangriffen in Schutt und Asche. 25.000 Menschen kamen dabei ums Leben. Der Opfer der Bombennacht wird alljährlich in Dresden mit einem Konzert der Dresdner Staatskapelle und des Staatsopernchors gedacht. Das Konzert aus der Semperoper wird am kommenden Sonntag auch der Sender „Vltava“ des öffentlich-rechtlichen tschechischen Rundfunks live übertragen. Und nicht nur das: Der Sender hat aus Erinnerung an den Bombenangriff für den Sonntag ein Programm zusammengestellt, das vollständig im Zeichen von Dresden steht.   mehr...

Ein Leben unter Verfolgung: Ausstellung über Kardinal Beran

08-02-2011 13:51 | Martina Schneibergová

Josef Beran Von den Nazis wurde er ins KZ geschickt, von den Kommunisten 16 Jahre lang interniert. Kardinal Josef Beran war eine große Autorität, bei weitem nicht nur in kirchlichen Kreisen. Das wussten auch seine Gegner. Vor hundert Jahren wurde Beran in Rom zum Priester geweiht. Aus diesem Anlass wurde im Sitz des Abgeordnetenhauses in Prag eine Ausstellung über den Kardinal eröffnet.   mehr...

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