Archiv: Geschichte | 2. Weltkrieg 2. Weltkrieg
Gedenken an NS-Opfer: Lenka Reinerovás Rede wurde im Bundestag verlesen
Am 27. Januar 1945 wurden die Häftlinge des Konzentrationslagers Auschwitz
von der Roten Armee befreit. Aus Anlass des bevorstehenden Gedenktages,
dem
Tag der Opfer des Nationalsozialismus, wurde die Tschechin Lenka
Reinerová
gebeten, im Deutschen Bundestag zu sprechen. mehr...
NS-Opfer bei deutschem Botschafter: Zusammenkunft gegen das Vergessen
Živá páměť – „Lebendiges Erinnern“ heißt eine Organisation, die
sich um tschechische Opfer des nationalsozialistischen Regimes kümmert
und
ihre Lebensgeschichten aufzeichnet. Sie hat am Dienstag dieser Woche eine
Begegnung mit NS-Verfolgten aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs
veranstaltet, die auf Einladung des deutschen Botschafters Helmut
Elfenkämper und seiner Frau stattfand. An dem Treffen nahmen zudem junge
Deutsche teil, die bei ´Živá paměť´ ein freiwilliges soziales Jahr
absolvieren. Till Janzer war ebenfalls bei der Veranstaltung in der
deutschen Botschaft in Prag. mehr...
Widerstand gegen Hitler und Henlein - Deutsche aus Böhmen erzählen
Vor zwei Wochen konnten Sie bei uns einen Beitrag über deutsche
Antifaschisten aus Böhmen und Mähren hören. Im Mittelpunkt standen die
Aussagen von Fachleuten, die an dem Forschungsprojekt "Vergessene
Helden" der tschechischen Regierung beteiligt sind und nach einem Jahr
Arbeit erste Ergebnisse präsentiert haben. Wie angekündigt folgt heute
der zweite Teil unserer kleinen Serie über deutsche Antifaschisten.
Diesmal zwei von ihnen selbst zu Wort und erzählen, wie sie gegen Hitler
und Henlein vorgegangen sind.
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Der Hölle entkommen – Adolf Burger erzählt das Unbeschreibbare
Heute wird ein sehr interessanter 90-jähriger Herr zu Wort kommen, den ich
vor einiger Zeit in seinem kleinen Häuschen in einem Prager Randbezirk
besucht habe. Adolf Burger heißt er. Als Buchdrucker ereilte Adolf Burger
vor 65 Jahren ein schreckliches Schicksal: Auschwitz, Birkenau. Denn Burger
ist Jude. Doch dem fast sicheren Tod entkam er letztlich.
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Gegen Hitler und Henlein: deutsche Antifaschisten in der Tschechoslowakei
Seit einem Jahr bereits arbeiten tschechische Historiker an einem der wohl
größten und bedeutungsvollsten Forschungsaufträge der letzten Jahre. Sie
wollen mehr über die Leute unter der ehemaligen deutschen Bevölkerung des
Landes wissen, die eben nicht mit Hitler oder Henlein paktiert haben: die
deutschen Antifaschisten in der früheren Tschechoslowakei. Wir haben über
das Projekt, das von der tschechischen Regierung initiiert wurde, bereits
in früheren Ausgaben an diesem Sendeplatz berichtet. Mittlerweile sind die
Forschungseinrichtungen unter der Leitung des Instituts für Zeitgeschichte
an der tschechischen Akademie der Wissenschaften zu ersten Ergebnissen
gelangt. Till Janzer hat sich mit zwei der am Projekt beteiligten Fachleute
unterhalten.
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Subjektiv und grenzübergreifend. Die neue Ausstellung der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
Ein als Parkanlage gepflegter Friedhof sei die KZ-Gedenkstätte
Flossenbürg
- so lautete die Kritik ehemaliger Häftlinge zum 50. Jahrestag der
Befreiung. Das war im Jahr 1995. Seitdem hat sich in dem kleinen
oberpfälzischen Ort nahe der tschechischen Grenze einiges getan. Eine
Dokumentationsstelle widmet sich der wissenschaftlichen Aufarbeitung der
Lagergeschichte und konzipierte eine neue Dauerausstellung, die diesen
Sommer eröffnet wurde. Im Zuge der dreijährigen intensiven
Forschungsarbeit
erschlossen sich neue Erkenntnisse - auch und gerade für die
deutsch-tschechische Geschichte. mehr...
November 1938 - die "Kristallnacht" im Sudetenland
Die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, die so genannte
Reichskristallnacht. In ganz Deutschland brannten die Synagogen; jüdische
Häuser und Geschäfte wurden überfallen und geplündert, zehntausende
Juden
verhaftet, hunderte ermordet oder in den Tod getrieben. Kaum einen Monat
zuvor hatte Hitlerdeutschland mit der Unterzeichnung des Münchener
Abkommens und der Besetzung des Sudetenlandes einen seiner größten
Triumphe
gefeiert. Über die Kristallnacht im Sudetenland sprach Thomas Kirschner
mit
dem Historiker Michal Frankl. mehr...
Ausstellung in Kraliky: Arnost Hrad - Opfer der Ereignisse vom Herbst 1938
Als tschechoslowakische Militäranlage gegen Hitler-Deutschland wurde sie in
den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts errichtet - die
Grenzbefestigung. Ein Gürtel von Bunkern um das Territorium der
Tschechoslowakei zu schützen. In einem dieser Bunker unweit der
ostböhmischen Stadt Kraliky / Grulich wurde am Samstag eine Ausstellung
eröffnet. Sie schildert das Schicksal eines jungen Manns, der Opfer der
tragischen Ereignisse nach dem Münchner Abkommen geworden ist.
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Initiative tschechischer Studenten: Nicholas Winton verdient Nobelfriedenspreis
Der tschechische Außenminister hat sich am Dienstag hinter eine Initiative
tschechischer Stundenten gestellt, die sich für die Auszeichnung des 98-
jährigen Briten, Nicholas Winton, mit dem Friedensnobelpreis einsetzt.
Winton gelang es, während des Zweiten Weltkrieges 669 jüdische Kinder aus
Prag vor den Nazis zu retten. Die Studenten haben bisher schon über 30.000
Unterschriften gesammelt. Bei ihrem Treffen mit Nicholas Winton, der dieser
Tage an der internationalen Konferenz Forum 2000 in Prag teilnahm, gab der
tschechische Außenminister kund, er habe bereits einen Brief an das
norwegische Nobelpreis-Komitee geschickt. Dazu ein Beitrag von Jitka
Mladkova:
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Tschechisch-Deutsches Auf und Ab - Lebensgeschichten des 20. Jahrhunderts (Teil 5)
Geschichten des 20. Jahrhunderts - unter dieser Überschrift hatten Sie im
Frühjahr dieses Jahres bei uns die Gelegenheit, sich in mehreren Teilen der
Sendereihe "Heute am Mikrophon" mit dem Schicksal zweier
deutsch-tschechischer Familien vertraut zu machen. In der nun folgenden
Ausgabe der Sendereihe präsentiert Ihnen Jitka Mladkova eine Fortsetzung
der Miniserie. Im Fokus der heutigen "Geschichte einer
mitteleuropäischen Familie" steht die Familie Uhde, die im
südmährischen Brno / Brünn zu Hause ist.
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