Archiv: Geschichte | 2. Weltkrieg 2. Weltkrieg

Max Rostock - Vom SS-Mann in Lidice zum kommunistischen Agenten

23-06-2007 | Thomas Kirschner

Max Rostock Lidice - genau 65 Jahren sind vergangen, seitdem das Dorf von den NS-Besatzern dem Erdboden gleichgemacht und die meisten der Bewohner ermordet wurden: willkürliche Vergeltung für das Attentat auf Reinhard Heydrich. An der Aktion Lidice maßgeblich beteiligt war SS-Obersturmführer Max Heinrich Rostock. Nach dem Krieg endete er in tschechoslowakischer Haft. Hier wurde aus dem Todeskandidaten Rostock der kommunistische Agent "Fritz". Eine Geschichte vom Verwandeln und Vergessen.   mehr...

Gedenkakt für die Heydrichattentäter

19-06-2007 15:09 | Andreas Wiedemann

Gedenkakt für die Heydrichattentäter (Foto: CTK) Am 18. Juni nahmen Präsident Klaus, Vertreter der Regierung und des Parlaments an einem feierlichen Gottesdienst in der orthodoxen Kyrill und Methodiuskirche teil, die sich in der in der Nähe des Karlsplatzes in Prag befindet. Vor 65 Jahren hatten sich hier die Heydrich-Attentäter versteckt und nach ausweglosem Kampf mit der SS das Leben genommen.  mehr...

Leben gegen den Strom - Lebensgeschichten des 20. Jahrhunderts (Teil 4)

17-06-2007 | Jitka Mládková

Walter Tschapek In der Ex-Tschechoslowakei geboren, als Kinder antifaschistisch eingestellter Familien vor dem Krieg nach England geflüchtet, nach dem Krieg freiwillig in das Heimatland zurückgekehrt und kurz danach demselben den Rücken gekehrt. So lässt sich in komprimierter Form das Schicksal von Walter Tschapek und Fritz Köhler zusammenfassen, die wir Ihnen vor zwei Wochen in der Sendereihe Heute am Mikrophon vorgestellt haben. Wie ging es also weiter, nachdem sie im März 1939 mit ihren Familien und weiteren Flüchtlingen von Prag aus über Polen und Schweden nach England geflüchtet waren. Das erfahren sie in einer Fortsetzung in der neuen Folge von heute am Mikrophon:   mehr...

Lidice vor 65 Jahren - ein Dorf wird ausgelöscht

11-06-2007 15:17 | Christian Rühmkorf

Gedenkstätte Lidice Manche bezeichnen die Nazi-Verbrechen im tschechischen Lidice als Tragödie, andere als Massaker oder größtes Verbrechen der Deutschen am tschechischen Volk. Für die, welche die Auslöschung eines ganzen Ortes selbst erlebt haben, ist es der Verlust, den sie noch heute spüren.   mehr...

Leben gegen den Strom - Lebensgeschichten des 20. Jahrhunderts (Teil 3):

03-06-2007 | Jitka Mládková

Liberec/Reichenberg "Das Leben gegen den Strom" - so könnte man ohne weiteres die eigenwillig gewählten Lebenswege der Familien Tschapek und Köhler in der Vorkriegstschechoslowakei bezeichnen. In der dramatischen Zeit, als das politische Geschehen in Europa und hierzulande in einer Trennung der Tschechen und der Sudetendeutschen mündete. Ihre Söhne, Walter Tschapek und Fritz Köhler, hatten davon vieles mitbekommen. Bei einem Treffen in Berlin bat sie Jiri Hosek, Berichterstatter des Tschechischen Rundfunks, ans Mikrophon. Ihre Erzählung hat Jitka Mladkova für unsere Sendereihe Heute am Mikrophon bearbeitet:  mehr...

Das Heydrich Attentat (2) - Die Vernichtung von Lidice

02-06-2007 | Andreas Wiedemann

Lidice Nach dem Attentat auf Reinhard Heydrich und dessen Tod am 4. Juni 1942 war die tschechische Bevölkerung brutalen Vergeltungsmaßnahmen ausgesetzt. Die deutsche Besatzungsmacht verhängte das Standrecht, täglich wurden Menschen verhaftet und hingerichtet. Diese Zeit wurde später von den Tschechen als Heydrichiade bezeichnet. Ihr fielen Tausende Menschen zum Opfer. Am 10. Juni 1942 wurde das Dorf Lidice nordwestlich von Prag dem Erdboden gleichgemacht, Zwei Wochen später erlitt der kleine Ort Ležáky bei Pardubice / Pardubitz das gleiche Schicksal. Das Schicksal von Lidice wurde innerhalb kurzer Zeit in der ganzen Welt bekannt. Lidice wurde zu einem Symbol für den NS-Terror. In unserem heutigen Kapitel aus der tschechischen Geschichte beschäftigt sich Andreas Wiedemann mit den Folgen des Attentats auf Reinhard Heydrich.  mehr...

Empörung in Prag über heimlichen Umbau der Stiftung für NS-Opfer

31-05-2007 16:02 | Lisa Adams

Die Bundesstiftung zur Entschädigung ehemaliger NS-Zwangsarbeiter soll umstrukturiert werden. Nach einem Gesetzentwurf der großen Koalition wird ein deutscher Stiftungsrat bald die bisher internationale Verwaltung entmachten, an der auch Tschechien beteiligt ist.   mehr...

Das Attentat auf Reinhard Heydrich und seine Folgen

19-05-2007 | Andreas Wiedemann

Reinhard Heydrich Vor fast genau 65 Jahren, am 27. Mai 1942, verübten die beiden Fallschirmspringer Josef Gabcik und Jan Kubis ihr Attentat auf Reinhard Heydrich, Chef des Reichssicherheitshauptamtes und stellvertretender Reichsprotektor im Protektorat Böhmen und Mähren. Heydrich, der häufig als Henker von Prag bezeichnet wurde, starb einige Tage später. Das Attentat auf Heydrich war das einzige erfolgreiche Attentat auf einen hohen NS-Funktionär in Europa.  mehr...

60 Jahre Gedenkstätte in Theresienstadt

08-05-2007 | André Plaul

Terezin / Theresienstadt Am 8. Mai gedenken wir auch besonders der Opfer des Nationalsozialismus. Anlaufpunkt dafür kann das Garnisionsstädchen Theresienstadt sein. Die Nationalsozialisten hatten hier ein Konzentrationslager für Juden eingerichtet. Mehr als 30.000 Juden kamen hier ums Leben, fast 90.000 wurden in die Vernichtungslager im Osten weitergeschickt. Zwei Jahre nach Kriegsende, vor nunmehr 60 Jahren, wurde auf dem Gelände des ehemaligen KZ Theresienstadt eine Gedenkstätte eröffnet, um die Erinnerungen an die Schrecken lebendig zu halten. André Plaul hat anlässlich dieses Jubiläums mit Vojtech Blodig, dem Vize-Direktor der Gedenkstätte Theresienstadt, gesprochen.   mehr...

60 Jahre Gedenkstätte in Theresienstadt

08-05-2007 | André Plaul

Terezin / Theresienstadt Am 8. Mai gedenken wir auch besonders der Opfer des Nationalsozialismus. Anlaufpunkt dafür kann das Garnisionsstädchen Theresienstadt sein. Die Nationalsozialisten hatten hier ein Konzentrationslager für Juden eingerichtet. Mehr als 30.000 Juden kamen hier ums Leben, fast 90.000 wurden in die Vernichtungslager im Osten weitergeschickt. Zwei Jahre nach Kriegsende, vor nunmehr 60 Jahren, wurde auf dem Gelände des ehemaligen KZ Theresienstadt eine Gedenkstätte eröffnet, um die Erinnerungen an die Schrecken lebendig zu halten. André Plaul hat anlässlich dieses Jubiläums mit Vojtech Blodig, dem Vize-Direktor der Gedenkstätte Theresienstadt, gesprochen.   mehr...

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