Archiv: Geschichte | 1968 1968
Symbol der Hoffnung in hoffnungslosen Zeiten: Alexander Dubcek wäre 85 Jahre alt geworden
Einer der bekanntesten Slowaken der Neuzeit und ein Symbol des Prager
Frühlings 1968, der die Herbeiführung des Sozialismus mit
"menschlichem Antlitz" als sein Ziel deklarierte. So ist er in
die Geschichte der ehemaligen Tschechoslowakei eingegangen - Alexander
Dubcek. Im Wendejahr 1989 feierte er landesweit sein "Comeback".
Am 27. November 2006 wäre er 85 Jahre alt geworden. Sie hören jetzt einen
Nachruf von Jitka Mladkova:
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1956: Der Ungarn-Aufstand im Blick der Tschechoslowaken
Nicht nur in Budapest erinnern sich die Menschen dieser Tage an den 50.
Jahrestag des blutig niedergeschlagenen Ungarn-Aufstandes gegen das
kommunistische Regime. Vor genau einem halben Jahrhundert, am 23. Oktober
1956 gipfelte die angespannte Situation in Ungarn im offenen Widerstand
gegen die kommunistische Staatsmacht. Wie haben die Menschen in der
damaligen Tschechoslowakei das Geschehen wahrgenommen? Thomas Kirschner
sprach mit dem Politologen Bohumil Dolezal von der Prager
Karlsuniversität: mehr...
70 Jahre Radio Prag: Der langjährige Mitarbeiter Bedrich Utitz erzählt
Radio Prag, der Auslandssender des Tschechischen Rundfunks hat vor einer
Woche sein 70. Gründungsjubiläum gefeiert. Dieses wollen wir auch in der
nun neuen Ausgabe unserer Sendereihe "Heute am Mikrophon"
reflektieren. Gerald Schubert hat den ehemaligen langjährigen Mitarbeiter
Bedrich Utitz in unser Studio zu einem Gespräch eingeladen:
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Vom "Prager Frühling" zum Berufsverbot - Frantisek Cerny über seine Zeit bei Radio Prag
Vierzehn Jahre lang, von 1956 bis 1969, hat der ehemalige tschechische
Botschafter in Deutschland, Frantisek Cerny, in der deutschen Redaktion
von Radio Prag gearbeitet. Im folgenden Gespräch mit Silja Schultheis
erinnert er sich, wie er die politische Aufbruchsstimmung der späten 50er
und dann vor allem der 60er Jahre als Journalist erlebte, wie die
politische Zensur allmählich nachließ und sich die Medien zunehmend
öffneten. Und er erzählt von seinen Hoffnungen und Illusionen in den
bewegten Tagen des "Prager Frühlings" und nach dessen
gewaltsamer Niederschlagung im August 1968. mehr...
Der lange Weg zu Freiheit - vor 38 Jahren endete der Prager Frühling unter Panzerketten
38 Jahre sind vergangen, seit in den letzten Augusttagen des Jahres 1968
Truppen der Warschauer-Pakt-Staaten in der Tschechoslowakei den Prager
Frühling niedergewalzt haben. Aus dem Versuch, einen Sozialismus mit
menschlichem Antlitz zu errichten wurde für zwanzig lange Jahre wieder die
hässliche Fratze der Diktatur. Wie erinnert man sich in Tschechien heute an
den 21. August 1968? Eine neue Ausgabe der Reihe Forum Gesellschaft mit
Thomas Kirschner.
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38 Jahre ist es her: Invasion der Warschauerpaktstaaten in der Tschechoslowakei
Wie Sie bereits den Nachrichten entnehmen konnten, jährt sich heute zum 38.
Mal die Niederschlagung des Prager Frühlings durch die
Warschauer-Pakt-Truppen. Erst vor wenigen Wochen ist im Nationalarchiv
Prag eine bis dahin unbekannte Tonaufzeichnung gefunden, die im Gebäude
des damaligen Tschechoslowakischen Rundfunks auf der Vinohradska Straße
nur wenige Tage, nachdem es von Sowjetsoldaten verlassen wurde,
angefertigt wurde. An diesem Sonntag sendete der Inlandsender des
Tschechischen Rundfunks darüber eine Reportage - mit authentischen O-Tönen
vom 3. September 1968 und u.a. auch mit einem Mann, der damals dabei war.
Wir bieten Ihnen jetzt einen kleinen Ausschnitt aus diesem Programm,
bearbeitet von Jitka Mladkova:
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