Archiv: Geschichte | 1. Republik 1. Republik
Gegen Kriegsverbrechen und Kollaboration - die "Retributionsprozesse" 1945-1947
Mai 1945: Der Krieg ist zu Ende, auch in der Tschechoslowakei, wo noch bis
in die letzten Tage gekämpft wurde. Sieben Jahre nationalsozialistischer
Willkür und Terrorherrschaft liegen hinter dem Land. Wie kann man mit
dieser Vergangenheit leben? Neues Leid, die Vertreibung der
tschechoslowakischen Deutschen, ist eine Antwort. In den so genannten
Retributionsprozessen, die vor 60 Jahren zu Ende gingen, wurde aber auch
der Versuch gemacht, die Täter vor Gericht zur Verantwortung zu ziehen. mehr...
Masaryks Museum in Lany
Das mittelböhmische Städtchen Lany ist untrennbar mit dem ersten
tschechoslowakischen Präsidenten, Tomas Garrigue Masaryk, verbunden. Denn
dieser nutzte das örtliche Schloss regelmäßig als Sommersitz. Vor einigen
Jahren hat man dann in der rund 1.600 Einwohner zählenden Gemeinde ein
eigenes Museum über den Staatsgründer Masaryk eingerichtet, das in einem
restaurierten ehemaligen Kornspeicher untergebracht ist. Andreas Wiedemann
hat sich dort umgeschaut. mehr...
"Ein kultivierter Verfechter der anderen Welt" - Zur tschechische Erstausgabe des Politischen Tagebuchs von Camill Hoffmann
Sensibler Lyriker und genau beobachtender Diplomat - der 1878 im
mittelböhmischen Kolin geborene Camill Hoffmann war beides zugleich. Das
Politische Tagebuch, das Hoffmann in den Jahren 1932-1939 geführt hat, ist
nun erstmals auch in tschechischer Sprache erschienen. Mehr dazu von Thomas
Kirschner.
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Die Geschichte des deutschen Fußballs in Böhmen und Mähren
Seine große Leidenschaft, sich mit der Geschichte des tschechischen
Fußballs auseinanderzusetzen, brachte den Fußballexperten Lubomir Kral auf
die Idee, noch detaillierter in der Geschichte des Fußballs
nachzuforschen,
der einst in Böhmen und Mähren bzw. der späteren Tschechoslowakei von den
hier lebenden Deutschen organisiert und gespielt wurde. Als Ergebnis
seiner mehrjährigen Mühe entstand das Buch "Die Geschichte des
deutschen Fußballs in Böhmen", das unlängst im tschechischen
Buchhandel erschienen ist. Dana Martinova stellt Ihnen den Autor und sein
Werk im heutigen "Kapitel aus der tschechischen Geschichte" vor. mehr...
Die Tschechen stehen den Lausitzer Sorben am nächsten
Im südöstlichen Sachsen, nahe der Grenze zu Tschechien und Polen, lebt eine
der vier
nationalen Minderheiten Deutschlands: die Lausitzer Sorben.
Jahrhunderte lang hatten sie ein enges Verhältnis zu Böhmen, und diese
Partnerschaft half ihnen, ihre Kultur und Identität zu bewahren. Heute ist
das nicht anders, wie Jakub Siska im folgenden Beitrag berichtet. mehr...
Jan Masaryk - Politiker, Diplomat und Sohn seines berühmten Vaters
Wohl nahezu jedem, der den Namen Masaryk hört, kommt sofort der Gedanke an
den ersten Präsidenten der Tschechoslowakei, Tomas Garrigue Masaryk, in
den Sinn. In die neuzeitliche Geschichte des tschechoslowakischen Staates
hat sich jedoch nicht minder eindrucksvoll auch ein weiterer Träger dieses
Namens eingeschrieben: Jan Masaryk. Vor allem im Ausland werden diese
beiden Namen ziemlich oft verwechselt. Wer war der Mann, dessen Tod
führende Weltpolitiker bedauerten und zu dessen Grab im März 1948
Hunderttausende von Leuten pilgerten? Dies und mehr erfahren Sie im
heutigen Geschichtskapitel mit Dana Martinova und dem Historiker Doz. Jiri
Kocian.
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Sokol-Kongresse: Die mehr als hundertjährige Geschichte einer sportlichen Megashow
Anfang Juli gibt es in verschiedenen tschechischen Städten
außergewöhnliches zu sehen: Der Sokol, die älteste böhmische
Turnorganisation, wird ihren 14. allgemeinen Kongress feiern. Zur
Geschichte dieses bemerkenswertes Phänomens ein Beitrag von Jakub Siska.
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Frauen in Tschechien: Politischer Aufstieg nach dem Ersten Weltkrieg
Frauen in politischen Spitzenämtern - das ist in Tschechien nach wie vor
eine absolute Ausnahme. Auch die Parlamentswahlen Anfang Juni konnten
daran nicht viel ändern. "Ein demokratisches Defizit", meinen
viele Kritiker - und verweisen einmal mehr auf die, ach so vorbildlich
demokratische, Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit. Aber waren die
Frauen damals wirklich stärker in der Politik vertreten als heute? Dana
Martinova ist dieser Frage nachgegangen.
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Die Wahlen in der Zwischenkriegszeit
Anlässlich der tschechischen Parlamentswahlen in der unmittelbaren
Gegenwart wollen wir nun einen Blick zurück in die Vergangenheit werfen,
und zwar in die Zeit der Ersten Republik. Wie funktionierten das Parlament
und die Wahlen eigentlich in der Zwischenkriegszeit, also in den ersten
Jahren des selbstständigen, demokratischen Staates Tschechoslowakei? Ein
"Kapitel aus der tschechischen Geschichte" von Jakub Siska.
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"Studenten für Freiheit und Demokratie" - Erinnerungen an den studentischen Widerstand 1948
"Studenten für Freiheit und Demokratie" - unter diesem Motto
kamen in dieser Woche Vertreter der studentischen Bewegungen der Jahre
1939, 1948, 1968 und 1989 sowie Vertreter der heutigen Studentenschaft zu
einem Seminar im tschechischen Senat zusammen. Sarah Polewsky sprach dort
mit Zdenek Bohac, dem Vorsitzenden des Prager akademischen Klubs 1948,
über die Ereignisse zwei Jahre nach dem kommunistischen Wahlsieg aus der
damaligen Studentenperspektive.
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