Archiv: Geschichte | 1. Republik 1. Republik
Vom Pfadfinderzelt zum Propagandainstrument: Geschichte des Tschechoslowakischen Rundfunks
Der Tschechische Rundfunk hat Geburtstag: Er ist 90 Jahre alt geworden.
Darum senden wir in unserem Kapitel aus der tschechischen Geschichte eine
Collage historischer Radioaufnahmen, die wichtige und interessante Momente
der Geschichte der Tschechoslowakei wiedergeben.
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„Korrekte Beziehungen, aber keine Freundschaft“ – Tschechoslowakei und Österreich 1918 - 1933
Im Oktober 1918 zerfällt das Kaiserreich Österreich-Ungarn. Aus seiner
Erbmasse gehen eine Fülle neuer Staaten hervor, unter anderem die damalige
Tschechoslowakei und die Republik Österreich. Der Historiker Ota Konrád
hat eine Studie zu den Beziehungen dieser beiden damals neuen Staaten
vorgelegt. Das Buch hat er auch im Österreichischen Kulturforum in Prag
vorgestellt und dabei auch Radio Prag Rede und Antwort gestanden. mehr...
Gescheiterte europäische Eingliederung: tschechoslowakische Außenpolitik 1918 bis 1938
1938 wurde die Tschechoslowakei von ihren Verbündeten Frankreich und
Großbritannien verraten – beide Staaten stimmten der Abtretung der
Sudetengebiete an Hitlerdeutschland zu. So verstehen bis heute die
Tschechen die damalige Lage rund um die Unterzeichnung des Münchner
Abkommens. Wie fest war also das Bündnis mit den genannten Staaten? Worauf
beruhte die tschechoslowakische Außenpolitik in der Zwischenkriegszeit?
Wodurch wurde das Verhältnis mit den Nachbarländern geprägt? mehr...
Vom Pakt zur Verfolgung: Sozialdemokraten und Kommunisten nach dem Krieg
Die Sozialdemokraten werden genauso wie die Kommunisten traditionell zur
politischen Linken gezählt. Das ist nicht ganz falsch: Beide Parteien
betonen die Sozialpolitik und in Tschechien kommen auch ihre Wähler immer
noch überwiegend aus denselben Schichten, also der Unter- und
Mittelschicht. Dass sie den Kommunisten aber nahe standen, wurde den
Sozialdemokraten hierzulande nach dem Zweiten Weltkrieg zum Verhängnis.
Und bis heute beeinflusst diese tragische Partnerschaft die öffentliche
Wahrnehmung der Sozialdemokraten in Tschechien. mehr...
Schlacht um Sokolowo – tschechoslowakischer Weltkriegs-Mythos
Auch tschechoslowakische Soldaten haben am Zweiten Weltkrieg teilgenommen.
Die ersten Einheiten des von den Nazis besetzten Landes entstanden in
Frankreich. Sie nahmen am Krieg allerdings in gemischten Verbänden mit
Soldaten anderer Länder teil. Deswegen kommt es erst im Osten Europas zum
Einsatz einer eigenständigen tschechoslowakischen Truppe. Vor ziemlich
genau 70 Jahren zog sie in die Schlacht um das ukrainische Dorf Sokolowo. mehr...
Morphium, Haschisch, Kokain: Drogen in den böhmischen Ländern
Die 1920er Jahre gelten als eine Zeit des leichten Lebens. Kinos,
Tanzlokale, Kabaretts und Theater hatten Hochkonjunktur, und Menschen mit
genügend Geld konnten das Leben in vollen Zügen genießen. Feiern in den
Goldenen Zwanzigern war aber auch immer mit dem Konsum von Drogen
verbunden. Wie aber hielten es die Tschechen mit dem Drogenkonsum? In
unserer Sendereihe „Kapitel aus der Tschechischen Geschichte“ gehen wir
dem Drogenkonsum in den Böhmischen Ländern und in der Ersten
Tschechoslowakischen Republik nach. mehr...
Mord oder Selbstmord: Wie und warum starb Jan Masaryk?
Vor 65 Jahren starb der tschechoslowakische Außenminister Jan Masaryk. Am
frühen Morgen des 10. März 1948 wurde er unter dem Fenster seiner Wohnung
im Hof des so genannten Czernin-Palais auf dem Prager Hradschin tot
gefunden. Zu dem Ereignis kam es nur wenige Tage nach der kommunistischen
Machtergreifung in der Tschechoslowakei. Und sofort schossen die
Spekulationen ins Kraut: Nahm sich der Sohn des ersten tschechoslowakischen
Präsidenten das Leben, wie es der offizielle Bericht behauptete, oder
wurde er ermordet? mehr...
Kommunistische Machtübernahme: Mahnungen und Feiern zum 65. Jahrestag
Der 25. Februar 1948 gilt in Tschechien als Tag der kommunistischen
Machtübernahme. Am Montag fanden anlässlich des 65. Jahrestages viele
Gedenkveranstaltungen statt, während einige kommunistische Anhänger dem
damaligen Ministerpräsidenten und Parteichef Klement Gottwald gedachten. mehr...
Triumphale Rückkehr - der Weg zum tschechischen Kult um Edvard Beneš
Edvard Beneš, der ehemalige tschechoslowakische Staatspräsident, ist Held
und Reizfigur zugleich. Es kommt nur darauf an, wen man fragt. In unseren
Sendungen haben wir bereits über die sudetendeutsche Wahrnehmung von
Beneš gesprochen. Nun beleuchten wir das Bild, das sich die
tschechoslowakischen Bürger von ihrem Präsidenten gemacht haben - und
zwar in der Zeit ab dem Münchner Abkommen von 1938, als Beneš abdankte,
und vor allem während seiner triumphalen Rückkehr in die
Nachkriegs-Tschechoslowakei. mehr...
Die Schwarzenbergs - das treue böhmische Adelsgeschlecht
Der tschechische Außenminister Karel Schwarzenberg ist – wie bekannt –
Fürst. Seine Familie ist ein altes Adelsgeschlecht in Böhmen. Während
des Präsidentenwahlkampfs waren von Seiten des Amtsinhabers Václav Klaus
und des letztlich siegreichen Kandidaten Miloš Zeman Zweifel geäußert
worden an der Loyalität der Schwarzenbergs gegenüber dem tschechischen
Staat. Wie sah es also aus mit dieser Loyalität im Laufe der Geschichte? mehr...
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