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Deutschland öffnet seinen Arbeitsmarkt für Akademiker aus neuen EU-Staaten
In unserem heutigen Schauplatz geht es um das Thema Arbeitsmarkt. Aber auch
die tschechisch-deutschen Beziehungen spielen eine Rolle: Ab 1. Januar 2009
können Akademiker aus Tschechien und den anderen sieben Ländern, die 2004
der EU beigetreten sind, in Deutschland arbeiten - und dies
gleichberechtigt mit den Bürgern aus den so genannten „alten“
EU-Ländern – den EU-15. Darauf hat sich die deutsche Bundesregierung
Mitte Juli in ihrem Aktionsprogramm zum Arbeitsmarkt verständigt. Die
genauen Bedingungen für diese Teil-Öffnung des Arbeitsmarktes waren
zunächst aber unklar.
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EU-Ratspräsidentschaft: Tschechien übernimmt Ruder auf unruhiger See
Europa ohne Barrieren. So lautet das Hauptmotto der tschechischen
EU-Ratspräsidentschaft von Januar bis Juni nächsten Jahres. Gemeint ist
damit nicht nur die volle Umsetzung der vier Grundfreiheiten in der
Europäischen Union, also freier Verkehr von Personen, Waren,
Dienstleistungen und Kapital, sondern auch eine liberalere
Wirtschaftspolitik nach dem Geschmack der Regierung in Prag. Zurzeit laufen
die Vorbereitungen auf die Übernahme der Präsidentschaft auf Hochtouren,
größere Probleme sehen die Verantwortlichen momentan nicht. Dennoch
werden die Diskussionen eher von der politischen Großwetterlage in Europa
beherrscht statt von den Prioritäten Prags.
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Präsidenten-Treffen von Klaus und Kaczyński zum EU-Reformvertrag
Václav Klaus ist gestern dem polnischen Präsidenten Lech Kaczynski zu
einem Arbeitsbesuch zusammengetroffen. Das Treffen der beiden Staatschefs
war mit Spannung erwartet worden, gab es doch Spekulationen, Kaczynski
könnte versuchen, Klaus zu einer Zustimmung zum EU-Reformvertrag zu
überreden. Doch Klaus bekräftigte seine Ablehnung. Daniel Kortschak mit
den Details.
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Arbeitsmarkt-Öffnung in Deutschland: Reaktion aus Tschechien
Deutschland öffnet seinen Arbeitsmarkt für die Bürger Tschechiens und
anderer ost- und mitteleuropäischen Staaten. Allerdings nur für
Hochqualifizierte, Für die übrigen Arbeitssuchenden heißt es weiter:
Bitte Warten!
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Deutschland öffnet Arbeitsmarkt für Hochschul-Absolventen aus neuen EU-Ländern
Am Mittwoch hat sich die deutsche Bundesregierung auf ein umfassendes
Arbeitsmarktpaket geeinigt. Vorausgesetzt, der Bundestag stimmt dem
Vorhaben zu, haben ab Januar 2009 Bürger der acht im Jahr 2004 der EU
beigetretenen ost- und mitteleuropäischen Länder erleichterten Zugang
zum
deutschen Arbeitsmarkt. Dies betrifft allerdings nur bestimmte Gruppen von
Arbeitskräften. Über die Details sprach Daniel Kortschak mit Heike
Helfer, der stellvertretenden Pressesprecherin des Bundesministeriums für
Arbeit und Soziales in Berlin. mehr...
Eurobarometer: Tschechen sind zufriedene EU-Bürger mit wenig Vertrauen in Politik und Administrative
Wie zufrieden sind die EU-Bürger mit ihrem alltäglichen Leben? Diese
Frage wird zweimal jährlich durch das so genannte Eurobarometer
beantwortet. Am Montag wurden dazu die neuesten Umfrage-Ergebnisse der
Öffentlichkeit präsentiert. Daraus ersichtlich ist auch, wie es um die
europäische Befindlichkeit der tschechischen Bevölkerung bestellt ist. mehr...
Misstöne aus Paris: Frankreich will Tschechien zur baldigen Ratifizierung des Lissabon-Vertrages bewegen
Mit Wirkung vom 1. Juli hat Frankreich die EU-Ratspräsidentschaft von
Slowenien übernommen. Gleichzeitig hat damit das erste Kapitel der
EU-Trio-Ratspräsidentschaft von Frankreich, Tschechien und Schweden
begonnen. Auf deren Eckpunkte haben sich die drei Länder vor kurzem in
Prag verständigt. Oberste Prämisse dieser Zusammenarbeit ist es, die
Ziele ihrer aufeinander folgenden Präsidentschaften in der EU gemeinsam
durchzusetzen. Am Tag der Präsidentschaftsübernahme durch Frankreich
wurde jedoch schnell deutlich, dass gerade Franzosen und Tschechen eine
unterschiedliche Partitur spielen, wenn es um die Ratifizierung des
Lissabon-Vertrages geht.
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Brüsseler Spitzfindigkeiten: Tschechien erhält bei EU-Gipfel eine Ausnahmeregelung
Nicht nur Irland stand beim EU-Gipfel in Brüssel Ende vergangener Woche
unter starker Beobachtung durch die restlichen europäischen Staaten,
sondern auch Tschechien. Regierungspolitiker aus Prag und vor allem
Staatspräsident Václav Klaus hatten mit negativen Äußerungen erneut den
Reform-Vertrag von Lissabon kritisiert, den die Iren vor zehn Tagen
abgelehnt haben. Auf dem Brüsseler Gipfel erhielt Tschechien daher eine
Sonderbehandlung und einen eigenen Paragrafen in der Schlusserklärung.
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EU-Gipfel: Tschechien stimmt Fortsetzung der Ratifizierung des Reformvertrags unter Bedingungen zu
Die europäischen Staats- und Regierungschefs verzichten auf ein neues
Zieldatum für die Ratifizierung des EU-Reformvertrags von Lissabon. Das
geht aus dem Entwurf des Abschlusskommuniques zum EU-Gipfel in Brüssel
hervor. Die gemeinsame Erklärung der 27 EU-Staaten wurde möglich, weil
auch die Tschechische Republik, die neben Irland die meisten Vorbehalte zum
Lissabon-Vertrag hat, dem Gipfeldokument zustimmte.
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Treffen Topolánek-Sarkozy: wenig Einigkeit im Vorfeld des EU-Gipfels
Nicolas Sarkozy wird ab dem 1. Juli für ein halbes Jahr Ratspräsident der
Europäischen Union sein. Er tritt dieses Amt in der kritischen Phase nach
dem Nein der Iren zum Reformvertrag von Lissabon an. Wie diese Krise
gelöst wird ist wiederum von Bedeutung für den darauf folgenden
tschechischen Vorsitz mit Premier Mirek Topolánek an der Spitze. Am Montag
haben sich beide Politiker in Prag getroffen.
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