Archiv: Außenpolitik | Tschechisch-österreichische Beziehungen Tschechisch-österreichische Beziehungen
Staatspräsident Zeman in Österreich: Temelín, Vertreibung und Besetzung von Botschafterposten
Zu seinem zweiten Auslandsbesuch im Amt des tschechischen Staatsoberhauptes
ist Miloš Zeman am Dienstag nach Österreich gereist. Dabei äußerte sich
Zeman in Wien auch zum innertschechischen Streit über die Besetzung
offener Botschafterposten. Mit seinen Aussagen spitzte er die
Auseinandersetzung mit Außenminister Schwarzenberg noch zu. mehr...
Otto Pick: Zeitzeuge und Diplomat
In der Politik, so sagte der verstorbene tschechische Außenminister
Dienstbier gerne, geht es darum, was man gemeinsam tun soll und was nicht
– und nicht darum, die Geschichte zu bewerten. Dennoch trüben die
Schatten der Vergangenheit immer wieder auch die Debatten der Gegenwart.
Wie jüngst im Vorfeld der tschechischen Präsidentschaftswahl, als die
unmittelbare Nachkriegszeit in den Mittelpunkt der Diskussionen rückte,
und das Verhältnis Tschechiens zu seinen deutschsprachigen Nachbarn
plötzlich zum Wahlkampfthema wurde. Otto Pick ist nicht nur ein Zeitzeuge,
sondern vor allem jemand, der als Diplomat die bilateralen Beziehungen bis
heute aktiv mitgestaltet. Momentan in erster Linie jene zwischen Tschechien
und Österreich. mehr...
Südböhmische Schüler lernen in Oberösterreich Energie zu sparen
Fast 500 Schüler aus Südböhmen werden in diesem Jahr Oberösterreich
besuchen, um sich dort mit den Möglichkeiten des Energiesparens bekannt zu
machen und konkrete Beispiele in diesem Bereich kennen zu lernen. Das
entsprechende Projekt wird vom „Energiezentrum“ in Budweis („Energy
Centre České Budějovice“) veranstaltet und aus dem Europäischen Fonds
für Regionalentwicklung zum Großteil finanziert. Wir haben mit der
Direktorin des Energiezentrums, Ivana Klobušníková, gesprochen: mehr...
Bundespräsident Fischer kritisiert Beneš-Dekrete - tschechische Politiker reagieren umgehend
Es reichten ein paar Worte von Bundespräsident Heinz Fischer und schon war
das Schreckgespenst in den tschechisch-österreichischen Beziehungen
wieder
aufgetaucht: der Streit um die so genannten Beneš-Dekrete. Diese Erlässe
des tschechoslowakischen Präsidenten Edvard Beneš aus der unmittelbaren
Nachkriegszeit bildeten die Grundlage zur Enteignung und Vertreibung von
Millionen Sudetendeutscher aus ihrer Heimat. Sie sind bis heute Teil des
tschechischen Rechtssystems. mehr...
Zwischen Klischee und Kooperation: Tschechien und Österreich 20 Jahre nach der Wende
20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs scheinen Tschechen und
Österreicher eine vornehme Distanz zueinander wahren zu wollen.
Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden von den Medien zwar häufig zum
Thema gemacht, der Befund fällt jedoch in der Regel ernüchternd aus: Das
Bild, das die Nachbarn voneinander haben, wird verzerrt von Stereotypen und
verdunkelt von den Schatten der Vergangenheit. Aber der Schein trügt: Auf
vielen Gebieten trägt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit längst
Früchte, zum Beispiel in der Wissenschaft. Wie haben sich beide Länder
seit 1989 entwickelt? Diesen Fragen gehen Experten aus Tschechien und
Österreich in einem Sammelband nach, der vergangene in Prag präsentiert
wurde.
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Ausbau des Kernkraftwerkes Temelín rückt näher - Proteste in Österreich
Es ist eines der Aufreger-Themen und das seit Jahren: das südböhmische
Kernkraftwerk Temelín. Schon an seinem Bau kam heftige Kritik aus dem
Nachbarland Österreich. Nun plant Tschechien den Ausbau des
Atomkraftwerks. Und prompt kommen erneut starke Worte von jenseits der
Grenze. mehr...
Österreichischer Bundespräsident Heinz Fischer in Prag: Neues und weniger Neues
Am Donnerstag und Freitag hielt sich der österreichische Bundespräsident
Heinz Fischer, begleitet von einer hochkarätigen Delegation aus Wirtschaft
und Politik, zu einem Staatsbesuch in Prag auf. Die Visite fiel in eine
politisch nicht gerade ruhige Zeit: Außer den bilateralen Fragen zwischen
Tschechien und Österreich gab es diesmal noch eine ganze Reihe anderer
Themen zu besprechen, etwa den jüngsten Regierungswechsel in Prag oder das
weitere Schicksal des EU-Reformvertrags von Lissabon.
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Prag und Wien verbessern gemeinsam den Bürgerservice
Wien und Prag haben viel gemeinsam. Nicht nur, dass gerade einmal 350
Kilometer die beiden europäischen Hauptstädte voneinander trennen.
Jahrhunderte lang liefen in der Kaiserstadt Wien die Fäden der Macht
zusammen; alle wesentlichen Entscheidungen über das, was in Böhmen,
Mähren und Schlesien geschah, wurden dort getroffen. Mit der
Industrialisierung kurz vor der Wende zum 20. Jahrhundert wuchs die alte
Hauptstadt Wien zu einer Metropole mit über zwei Millionen Einwohnern an.
Eine Zahl, die bis heute nicht mehr erreicht wurde. Viele der
zugewanderten
Arbeiten stammten aus den Kronländern auf dem Gebiet des heutigen
Tschechien. Sie übten einen nicht unwesentlichen Einfluss auf die Sprache
und die Kultur in Wien aus. Nach der Machtübernahme der Kommunisten im
Jahr 1948 und der blutigen Niederschlagung des Prager Frühlings zwanzig
Jahre später kamen erneut viele Tschechen nach Wien. Bis heute leben
Zehntausende von ihnen in der österreichischen Bundeshauptstadt. mehr...
Neuer österreichischer Außenminister auf Antrittsbesuch in Prag
Es ist eine alte Tradition: Die erste Auslandsreise eines neuen
österreichischen Außenministers führt in ein Nachbarland. Auch Michael
Spindelegger, der seit 2. Dezember im Amt ist, hielt sich daran. Als
erster
österreichischer Außenminister wählte er Tschechien als Ziel für
seinen
Antrittsbesuch. Am Freitag traf er in Prag seinen tschechischen
Amtskollegen Karel Schwarzenberg. mehr...
15 Jahre Tschechisch-Österreichische Bildungspartnerschaft
In der Prager Karlsuniversität wurde am Donnerstag das fünfzehnjährige
Bestehen der so genannten Aktion Österreich-Tschechische Republik
gefeiert. Die zwischenstaatliche Einrichtung gewährt Stipendien,
finanziert Sommerkollegs und unterstützt wissenschaftliche
Kooperationsprojekte von Forschungseinrichtungen beider Länder. mehr...
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