Archiv: Außenpolitik | Diplomatie Diplomatie
Seehofer kommt: bayerischer Ministerpräsident besucht in der kommenden Woche Prag
Kommt er oder kommt er nicht? Seit dem Sudetendeutschen Tag im Mai in
Augsburg beschäftigte diese Frage Politiker und Medien in Deutschland und
Tschechien. Damals hatte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer
angekündigt, noch in diesem Jahr Tschechien besuchen zu wollen. Seither
gab es heftige Debatten über den Termin um die Agenda des
Seehofer-Besuchs, hatte der Bayerische Ministerpräsident doch
angekündigt, in Prag auch heikle Themen anzusprechen. Die Frage „Kommt
Seehofer oder nicht“ wurde zum Fixpunkt jedes gegenseitigen Besuchs
deutscher und tschechischer Politiker. Bundeskanzlerin Merkel nahm dazu
beim Antrittsbesuch von Premier Nečas in Berlin ebenso Stellung wie
Bundespräsident Wulff bei seiner Antrittsvisite in Prag. Und Tschechiens
Premier Nečas zeigte sich stets wenig begeistert über die immer
wiederkehrende Debatte und reagierte bisweilen leicht gereizt auf die Frage
nach Seehofers Besuch. Warum sorgt der Besuch eines Regionalpolitikers
eigentlich für ein derartiges Aufsehen? Dieser Frage geht Radio Prag in
einer neuen Ausgabe unserer Sendereihe Schauplatz nach. Zunächst aber
blicken wir zurück auf sieben Monate Ratespiel
„Kommt-er-oder-kommt-er-nicht“.
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Wikileaks: auch Dokumente aus Prager Botschaft veröffentlicht
Vertrauliche Dokumente aus US-Botschaften in der ganzen Welt, die auf der
Internetplattform „Wikileaks“ veröffentlicht wurden, sorgen für
gehörigen Wirbel. Offengelegt wurden auch Depeschen aus der US-Botschaft
in Prag.
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Tschechen und Deutsche wollen Dokumentationszentrum an alter Grenze in Waidhaus / Rozvadov
Fast 40 Jahre hing der Eiserne Vorhang zwischen dem westböhmischen
Rozvadov und dem bayerischen Waidhaus. Man war getrennt und hatte doch eine
gemeinsame Erfahrung. Genau dies könnte in Zukunft in einem
Dokumentationszentrum dargestellt werden – direkt am alten
Grenzübergang. Bürger und Politiker in Waidhaus sind dafür und haben
mittlerweile auch die Unterstützung tschechischer Politiker. Doch noch
droht ein Abriss der Grenzgebäude.
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Freundliche Worte zu heiklen Themen: Bundespräsident Wulff auf Antrittsbesuch in Prag
Es war gewiss kein einfacher Antrittsbesuch, den Christian Wulff in Prag
absolviert hat. Vielleicht hat der deutsche Bundespräsident die Reise nach
Tschechien gerade deshalb ans Ende seiner Reihe von Antrittsbesuchen in den
Nachbarländern gesetzt. Schließlich gilt das Verhältnis zwischen
Deutschland und Tschechien allen Bemühungen zum Trotz auch 65 Jahre nach
dem Ende des Zweiten Weltkriegs als politisch belastet. Und
Staatspräsident Václav Klaus hat sich durch seine kontroversen
Äußerungen zum Klimawandel und seine monatelange Weigerung, den
EU-Reformvertrag zu unterzeichnen, den Ruf eines „verlässlichen
Querulanten“ erworben. Radio Prag hat Bundespräsident Wulff bei seinem
Besuch in Prag begleitet.
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„Gespräche in totaler Offenheit“: Bundespräsident Wulff auf Antrittsbesuch in Prag
Den Anfang machte Außenminister Schwarzenberg in Berlin, kurz darauf
folgte ihm Premier Petr Nečas. Die Rede ist von den Antrittsbesuchen
tschechischer Politiker im Nachbarland Deutschland. Kürzlich machte
Sachsens Ministerpräsident Tillich in Prag Station. Und am Montag konnte
Prag nun einen weiteren Antrittsbesucher aus Deutschland empfangen: den im
Sommer neu gewählten Budespräsidenten Christian Wulff. Am Vormittag
stand
ein Treffen mit Staatspräsident Klaus auf dem Programm. mehr...
Bundespräsident Wulff: „Deutsch-tschechische Beziehungen gehen in die richtige Richtung“
Der deutsche Bundespräsident Christian Wulff weilt zu seinem
Antrittsbesuch in Tschechien. Bereits Ende vergangener Woche gab Wulff ein
Interview für die Inlandssendungen des Tschechischen Rundfunks. Dabei
zeigte sich der Bundespräsident durchaus vertraut mit den Höhen und
Tiefen der gemeinsamen deutsch-tschechischen Geschichte.
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Posselt: Die Gesellschaft bewegt sich weiter - der Präsident ist zurückgeblieben
Dieser Tage reisten zwei Delegationen aus Bayern durch Böhmen. Eine wurde
angeführt durch den bayerischen Kultusminister Ludwig Spaenle, die andere
durch Bernd Posselt, EU-Parlamentarier und Sprecher der Sudetendeutschen
Volksgruppe. Eigentlich hatte man im Herbst einen anderen bayerischen Gast
in Prag erwartet.
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Ministerpräsident Platzeck: Erinnerungsarbeit ist auch im 21. Jahrhundert sehr wichtig
Am Montag und am Dienstagvormittag war der brandenburgische
Ministerpräsident Matthias Platzeck zu Besuch in Tschechien. Zu den
Inhalten seiner Reise stand der brandenburgische Landesvater beim
Pressegespräch in der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer
in Prag auch Radio Prag Rede und Antwort. mehr...
Afghanistan, Diplomatie und Radar: Außenminister Schwarzenberg in den USA
Die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton zeigte sich erfreut, als
ihr der tschechische Amtskollege Karel Schwarzenberg mitteilen konnte: Die
Tschechische Republik wird ihr Afghanistan-Kontingent aufstocken. Das hatte
am Mittwoch das Kabinett in Prag beschlossen. Dies und weitere Themen kamen
in den vergangenen Tagen in Washington beim Arbeitsbesuch von
Außenminister Schwarzenberg auf den Tisch.
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Antrittsbesuch in freundschaftlicher Atmosphäre: Stanislaw Tillich in Prag
Viel diskutiert wurde in den vergangenen Wochen und Monaten der mögliche
Besuch des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) in Prag.
Auch vor einem Monat, beim Antrittsbesuch von Tschechiens Premier Petr
Nečas (ODS) in Berlin, war die Frage „Kommt Seehofer oder nicht“ ein
heißes Thema. Während es für den Besuch des bayerischen
Ministerpräsidenten noch keinen genaueren Termin als „vielleicht schon
im Herbst, vielleicht erst im Frühjahr“ gibt, war sein Kollege aus
Sachsen vergangene Woche in Prag zu Gast. Und das nicht zum ersten Mal.
„Kaum ist in Prag eine neue Regierung im Amt, kommt Tillich schon zum
Antrittsbesuch“, hatte Premier Nečas am Rande seines Berlin-Besuchs
erfreut festgestellt. Stanislaw Tillichs (CDU) Besuche in Tschechien seien
mittlerweile so normal, dass es die Medien nicht einmal richtig bemerkten,
so Nečas weiter. Radio Prag ist Stanislaw Tillichs Besuch aber natürlich
nicht entgangen.
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