Archiv: Außenpolitik | Diplomatie Diplomatie
Honorarkonsul Tschechiens in Nürnberg: Aus unserer Nachbarschaft müssen wir viel mehr machen
Am 9. Juni berichtete die Nürnberger Zeitung: „Das Honorarkonsulat der
Tschechischen Republik ist gestern hoch über den Dächern Nürnbergs, im
Business Tower, eröffnet worden. Der Aufsichtsratsvorsitzende der
Nürnberger Versicherungsgruppe und Altpräsident der IHK Nürnberg für
Mittelfranken, Hans-Peter Schmidt, erhielt vom tschechischen
Außenministerium den Titel des Honorarkonsuls. Rudolf Jindrák,
Botschafter der Tschechischen Republik, überreichte Schmidt die
Bestellurkunde.“
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Minister Schwarzenberg in Wien: „Offenheit gegenüber Österreich macht sich bezahlt“
Seit zehn Tagen ist die neue tschechische Regierung im Amt. Nach einer
kurzen Einarbeitungsphase begannen die neu gewählten Politiker mit ihren
traditionellen Antrittsreisen. Während Petr Nečas traditionsgemäß in
die Slowakei fuhr, absolvierte der in sein Amt zurückgekehrte
Außenminister Karel Schwarzenberg seine Antrittsbesuche zunächst in
Berlin und am Donnerstag in Wien.
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Deutsch-tschechischer Botschaftstausch: Familie Lobkowicz gegen Eigentümerwechsel
Im Jahr 1989 ist es in die Weltgeschichte eingegangen: Das Palais Lobkowicz
auf der Prager Kleinseite. Tausende DDR-Bürger flüchteten damals in die
Botschaft der Bundesrepublik und erreichten damit ihre Ausreise in den
Westen. Bereits 2008 äußerte Deutschland den Wunsch, nicht länger nur
Mieter in dem Gebäude zu sein. Seither verhandeln Tschechien und
Deutschland über eine Übernahme des Gebäudes. Nun hat sich dazu auch die
Familie Lobkowicz zu Wort gemeldet. Radio Prag hat mit Jiří Lobkowicz
gesprochen.
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Ferdinand Trauttmansdorff: österreichischer Botschafter in der Goldmine Prag
Seit Januar ist Ferdinand Trauttmansdorff österreichischer Botschafter in
Prag. In seiner diplomatischen Laufbahn hat sich Trauttmansdorff immer
wieder mit Themen beschäftigt, in denen aktuelle Fragen der Außenpolitik
auf Fragen der Vergangenheit treffen. Keine schlechten Voraussetzungen für
sein neues Amt. Denn gerade in den österreichisch-tschechischen
Beziehungen geht es neben der gemeinsamen Zukunft in der Europäischen
Union häufig auch um die Geschichte und ihre Bedeutung für das bilaterale
Verhältnis heute.
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Deutscher Botschafter chattet mit tschechischen Bürgern
Deutschland ist für viele Tschechen ein Land mit zwei ausgeprägten
Gesichtern. Es ist das Land, dessen aggressive Züge schmerzhafte Spuren in
der tschechischen Erinnerung hinterlassen haben. Es ist aber zugleich das
Nachbarland, das durch seine Größe und Wirtschaftsleistung eine ungeheure
Anziehungskraft entfaltet. Genügend Gründe, weshalb sich in dieser Woche
der deutsche Botschafter in Prag, Johannes Haindl, den Fragen tschechischer
Bürger in einem Internet-Chat stellte. Christian Rühmkorf sprach mit dem
Botschafter über seine jüngsten Chat-Erfahrungen.
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Österreichisch-tschechisches Außenministertreffen in Prag
Mit „Lange nicht gesehen“ haben sich die beiden wohl nicht begrüßt:
Tschechiens Außenminister Jan Kohout und sein österreichischer
Amtskollege Michael Spindelegger hatten sich erst am Montag beim
EU-Außenministertreffen in Luxemburg getroffen, am Dienstag traten Sie
dann nach bilateralen Gesprächen in Prag vor die Presse.
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Václav Havel erinnert sich gern an die private Begegnung mit Helmut Kohl
Am vergangenen Samstag feierte Helmut Kohl seinen 80. Geburtstag. Kohl hat
während seiner 16-jährigen Amtszeit als deutscher Bundeskanzler unter
anderem entscheidend zum europäischen Einigungsprozess beigetragen. Den
Grundstein für seine erfolgreiche Europa-Politik hat Kohl dabei mit einer
Reihe von privaten Treffen gelegt. 1993 kam der damalige tschechische
Präsident Václav Havel in die Pfalz. Diesen Besuch schilderte Havel kurz
darauf in einem Rundfunkinterview.
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Tschechien, die Slowakei, Polen und Ungarn eröffnen Visegrád-Haus in Kapstadt
Visegrád. So heißt ein kleines Städtchen am Donauknie 35 Kilometer
nördlich der ungarischen Hauptstadt Budapest. Bereits im Mittelalter
trafen einander auf der imposanten Burg hoch über dem Fluss die Könige
Böhmens, Polens und Ungarns, um eine Zusammenarbeit in wirtschaftlichen
und politischen Fragen zu vereinbaren. An diese Tradition knüpften über
650 Jahre später die Präsidenten der Tschechoslowakei, Polens und Ungarns
an und gründeten 1991 die so genannte Visegrád-Gruppe. Ihr Ziel des
gemeinsamen EU-Beitritts erreichten die mittlerweile vier Visegrád-Länder
im Jahr 2004. Doch damit endete die Zusammenarbeit nicht. Jüngstes
Beispiel ist der Aufbau einer gemeinsamen diplomatischen Vertretung in
Südafrika. Daniel Kortschak mit den Einzelheiten.
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Obama und Medwedev unterzeichnen Abrüstungsvertrag in Prag
In Kürze sollen sich die Präsidenten der USA und Russlands, Barack Obama
und Dmitri Medwedew, treffen, um einen neuen Abrüstungsvertrag zu
unterzeichnen. Es geht um ein Nachfolgeabkommen für den im Dezember
ausgelaufenen START-1-Vertrag zur Reduzierung strategischer
Offensiv-Waffen. Beide Seiten haben sich nun auf Prag als Ort für die
feierliche Unterzeichnung geeinigt. Das ganze soll angeblich schon am 8.
April über die Bühne gehen. Über Prag als Ort der Unterzeichung eines
Dokuments von Weltbedeutung sprach Christian Rühmkorf mit Jitka
Mládková.
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Vertriebenen-Präsidentin Steinbach wartet auf Versöhnungsgeste von Tschechien
Anfang der Woche war die tschechische Historikerin Kristina Kaiserová bei
der der Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ ausgestiegen, die
ein Zentrum gegen Vertreibung konzipieren soll. Kaiserová war Mitglied im
wissenschaftlichen Beirat. Im Mittelpunkt der ganzen Diskussion um ein
Zentrum gegen Vertreibung steht die umstrittene Vorsitzende des Bundes der
Vertriebenen, Erika Steinbach. Am Donnerstag gab Steinbach dem
Deutschland-Korrespondenten des Tschechischen Rundfunks ein Interview.
Darin ging es auch um die Beziehungen zwischen den Vertriebenenverbänden
der Sudetendeutschen und dem tschechischen Staat. mehr...
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