Archiv: Auslandstschechen | Tschechen im Ausland Tschechen im Ausland
Tschechen regeln ihr Verhältnis zum kommunistischen Widerstand
Der antikommunistische Widerstandskämpfer Ctirad Mašín ist am Samstag in
den Vereinigten Staaten gestorben. Sein Tod hat erneut die öffentliche
Aufmerksamkeit auf das Verhältnis der Tschechen zu ihrer kommunistischen
Vergangenheit gerichtet. Zuvor war erst vor kurzem, von der breiten
Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, nach vielen Jahren politischen
Tauziehens ein Gesetz verabschiedet worden, das den so genannten „Dritten
Widerstand“, also den Widerstand gegen das kommunistische Regime,
definiert. Demnach werden die Teilnehmer des kommunistischen Widerstands
auf eine Stufe mit Kriegsveteranen gestellt. Mehr zum Umgang mit der
kommunistischen Vergangenheit in Tschechien im folgenden Schauplatz. mehr...
„Seit den 90ern ein positiveres Selbstbild“: Tschechen in Österreich
In diesen Tagen treffen sich bei einer Konferenz in Prag viele Tschechen,
die verstreut über die ganze Welt leben: Auslandstschechen. Sie gibt es in
den USA, in der Ukraine, in Schweden und auch in den deutschsprachigen
Ländern. In der Schweiz leben beispielsweise 15.000 Tschechen und
Slowaken. Eine besondere Geschichte haben Tschechen in Österreich,
schließlich existierte noch bis zum Ersten Weltkrieg ein gemeinsamer
Staat. Das Wien der Kaiserzeit bevölkerten damals wohl mehrere
Hunderttausend Tschechen. Heute sind die Zahlen vergleichsweise gering.
Dennoch gibt es ein reiches Kulturleben. Die jüngsten Zuwanderer – jene
aus der 68er Generation - schlossen sich im Kulturklub der Tschechen und
Slowaken in Österreich zusammen. Richard Basler ist stellvertretender
Vorsitzender dieses Vereins - mit ihm ein Interview über Wiener Tschechen,
ihre Identität und über den Kulturklub.
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Die Bohemian National Hall: Herzstück von Klein-Tschechien in Manhattan
Manhattan, Upper East Side, heute eine der schicksten Wohngegenden von New
York. Ihre Geschichte ist auch Teil der Geschichte der tschechischen
Einwanderer, die sich vor allem im 19. Jahrhundert hier niedergelassen
hatten. Nicht, dass diese Geschichte heute in der Upper East Side
allgegenwärtig wäre, aber bei genauerem Hinsehen kann man da und dort
noch ihre Spuren entdecken.
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Jana Koenigstein(ová): In Tschechien und Deutschland zu Hause
Das nun auslaufende Jahr ungewöhnlich reich an runden Jubiläen, die noch
dazu auf eine mit der Acht endende Jahreszahl zurückblickten. Aus ihrem
Anlass wurde hierzulande an bedeutende Ereignisse der tschechischen
Geschichte erinnert, die aber oft auch eine internationale Dimension
hatten. Dazu gehörte auch die Invasion der Warschauer Paktstaaten in die
damalige Tschechoslowakei am 21. August 1968. Im Leben vieler Tschechen
wurden dadurch grundsätzlich die Weichen neu gestellt. Darunter auch im
Leben derer, die nach diesem Datum aus dem Land emigrierten. Zu ihnen
gehörte auch Jana Koenigstein, oder auch Koenigsteinová, je nachdem, wo
sie sich gerade aufhält – in Tschechien oder in Deutschland. Jitka
Mládková hat sie in unserem Prager Studio für die nun folgende Rubrik
„Heute am Mikrophon“ interviewt. mehr...
"Bedeutende tschechische Frau 2007" - fünf Granddammes mit dem Ehrentitel bedacht
"Bedeutende tschechische Frau" - so heißt die Auszeichnung, die
erst seit drei Jahren verliehen wird. Diesmal wurde sie fünf
Persönlichkeiten, fünf bedeutenden tschechischen Frauen also zuerkannt, die
zwar im Ausland leben, sich aber in verschiedenen Bereichen für das Land
ihrer Herkunft engagieren. Vor der feierlichen Preisübergabe in dem
historischen Gebäude des Senats, dem Waldstein Palais, fand eine
Pressekonferenz mit den illustren Damen statt.
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Molomor - tschechische Exillyrik auf dem Weg in die Heimat
Basel, das ist seit fast vier Jahrzehnten das Zuhause von Vladimir Vlasaty.
Seine Heimat aber ist Prag - als Student beteiligte er sich hier in den
60er Jahren an der tschechoslowakischen Avantgarde; nach der
Niederschlagung des Prager Frühlings blieb nur das Exil. Auch in der
Schweiz hat Vladimir Vlasaty aber nicht aufgehört, auf Tschechisch zu
schreiben. Erstmals ist nun eine Auswahl seiner Gedichte in Tschechien
herausgekommen.
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Tschechen auf Gastbesuch zu Hause
Tschechen gibt es überall. Auch außerhalb Tschechiens. Dabei sind nicht
alles Exilanten. Als solche bezeichnet man nur jene, die die
Tschechoslowakei in der kommunistischen Zeit verlassen haben. Zu den so
genannten Auslandstschechen gehören aber auch die Nachfahren tschechischer
Auswanderer, die im 19. oder frühen 20. Jahrhundert ihre Heimat verlassen
hatten. Andreas Wiedemann hat für unsere Sendereihe
"Begegnungen" mit einigen Auslandstschechen gesprochen. mehr...
Tschechen in Rumänien bewahren die alten Traditionen ihrer Heimat
Im süd-westlichen Rumänien, in den Bergen über der Donau, erklingt schon
fast zwei Jahrhunderte lang die tschechische Sprache. In dieser
herrlichen, ganz abgelegenen Ecke der Welt, kann man noch Überreste der
alten tschechischen Landeskultur erleben, die in Tschechien schon längst
verschwunden ist. Jakub Siska lädt zum Besuch ein.
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Wie einer aus der Schweiz nach Tschechien zog ...
Dieser Tage haben wir Sie in unserem Programm über die so genannte Woche
der Auslandstschechen informiert, zu der sich bereits zum 4. Mal seit 1998
Teilnehmer aus aller Herren Länder in Prag eingefunden haben. Die Tschechen
also, die in den zurückliegenden Jahrzehnten ihre Ex-Heimat in mehreren
Wellen verlassen haben, sei es wegen Unzufriedenheit mit den herrschenden
politischen Verhältnissen oder aber mit der persönlichen wirtschaftlichen
Situation. Wir wollen Ihnen jetzt jemanden vorstellen, der kein Tscheche
ist, und doch Tschechien zu seiner Wahlheimat gemacht hat. Einfach so,
freiwillig. Etwa nach dem Motto, Von einem der auszog, in diesem Fall nach
Tschechien, um das Glück zu suchen. Im letzten Sommer hat er in Tschechien
ein Buch herausgegeben: Mehr in der neuen Folge der Sendereihe "Heute
am Mikrophon" mit Jitka Mladkova und ihrem Gast.
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In der Welt zu Hause, in Prag daheim - die Woche der Auslandstschechen
Vom 17. bis zum 22. September findet in Prag die Woche der
Auslandstschechen statt. Nach 1998 ist es die vierte Veranstaltung dieser
Art. Das Ereignis wird vom Internationalen Koordinationsausschuss der
Auslandstschechen in Zusammenarbeit mit der Oberen Parlamentskammer
Tschechiens, dem Senat, dem Außenministerium und der Karlsuniversität
organisiert. Die Schirmherrschaft hat Präsident Klaus. Eindrücke
vermittelt Ihnen Andreas Wiedemann. mehr...
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