Archiv: Ausländer und Tschechien | Ausländer und Tschechien Ausländer und Tschechien
Das Beste aus beiden Welten - zwei Jahre Tschechisch-deutscher Kindergarten
Was macht man als deutsches-tschechisch Elternpaar in Prag, wenn man für
den kleinen Sohn kein zweisprachiges Betreuungsangebot findet? Man gründet
einfach selbst einen Kindergarten. So hat es jedenfalls Dieter Kern, von
Hause aus Unternehmensberater, getan. Gut zwanzig Kinder besuchen
inzwischen den Tschechisch-deutsche Kindergarten in Prag, der in diesem
Monat sein zweijähriges Bestehen feiert. Mit Dieter Kern sprach Thomas
Kirschner. mehr...
Tschechien - Vietnam: Rekordgeschäft und wachsende Zahl Gastarbeiter
Es ist eines der größten Geschäfte, das tschechische Unternehmen in den
letzten Jahren im Ausland abgeschlossen haben: Am Donnerstag
unterzeichneten Vertreter von Firmen aus Tschechien und Vietnam sieben
Verträge über eine Gesamthöhe von 3,5 Milliarden Dollar. Anlass war der
Besuch des vietnamesischen Premierministers Nguyen Tan Dung in Prag.
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Alptraum-Prozess Uzunoglu: 13 Jahre bis zum Freispruch
Nach 13 Jahren ist am Dienstag das längste Verfahren der tschechischen
Justizgeschichte zu Ende gegangen - mit dem lang erwarteten Freispruch für
den tschechisch-türkischen Mediziner Yekta Uzunoglu. Folter, Vorbereitungen
zu drei Morden, Betrug und Erpressung waren dem Arzt unter anderem
vorgeworfen worden. Hinter den haltlosen Anschuldigungen stand offenbar das
Bemühen seiner Gegner, Uzunoglu aus dem Weg zu räumen. Der obskure
Mammutprozess wirft vor allem ein Licht auf die Missstände in der
tschechischen Justiz. Thomas Kirschner berichtet
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Eröffnet: Tschechien hat sein erstes Haus für nationale Minderheiten
Am Donnerstag ist in Prag eine Einrichtung feierlich eröffnet worden, die
der Tschechischen Republik mit Sicherheit zu einer Steigerung ihres
Renommees im Ausland verhelfen wird - das Haus der nationalen
Minderheiten. Radio Prag war bei der Einweihung vor Ort.
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Bildung auch für Ausländerkinder
Die Ausländerkinder, deren Eltern ohne Aufenthaltsgenehmigung in Tschechien
leben, haben bisher praktisch keine Chance, eine Schule zu besuchen. Das
soll anders werden, und zwar durch eine Änderung des Schulgesetzes, die am
Montag
vom Kabinett beschlossen wurde. Die Debatte verlief keineswegs
reibungslos. mehr...
Green Card für Tschechien: Regierung will mehr Ausländer ins Land holen
Wie andere EU-Länder hat auch Tschechien mit einer zu kleinen Geburtenrate
zu kämpfen. Die Gesellschaft wird immer älter, in immer mehr Bereichen
zeichnet sich ein Mangel an Arbeitskräften ab. Die Regierung in Prag hat
bereits vor vier Jahren ein ambitioniertes Projekt ins Leben gerufen, um
diesem Trend gegenzusteuern. Alles nicht ausreichend, heißt es im neuen
Kabinett, das seit drei Monaten im Amt ist. Die Bestimmungen für den Zuzug
von Ausländern sollen jetzt noch weiter liberalisiert werden.
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Ich habe einen Traum
Ich kann das eigentlich nicht mehr hören, dieses breitamerikanische "I
have a dream", obwohl es ja für einen guten Zweck war. Aber nun muss
auch ich gestehen: I have a dream, Ja mam sen, ich habe einen Traum. Und
das vor allem, seit ich Kunde - wie man ja so hübsch Neudeutsch sagt - auf
allen möglichen Stadt-, Kreis-, Sozial-, Polizei- oder Post-Ämtern der
Tschechischen Republik bin.
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Europäische Begegnungen: Bulgaren und Rumänen in Tschechien
Bulgaren und Rumänen: Sie sind neu in der Europäischen Union, und
Tschechien hat für sie sogar seinen Arbeitsmarkt geöffnet. Allerdings
beginnt der Zuzug nicht erst jetzt. Einige tausend Bulgaren und Rumänen
sind schon vorher weiter nach Westen gezogen, der Arbeit oder der Liebe
wegen oder aus sonstigen Gründen. Mit dreien, die nach Prag gegangen sind,
hat sich Till Janzer für die Sendereihe "Begegnungen"
unterhalten.
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Manual für Umgang mit Tschechen
Spieglein Spieglein an der Wand, wer ist der "Beste" in der
ganzen Welt? Von diesem Motto muss offenbar der Verfasser des Textes
inspiriert gewesen sein, den Jitka Mladkova kürzlich im Internet entdeckt
hat. mehr...
Die Sprache: Schlüssel für ein frohes Dasein in einer "fremden" Welt
Prag ist eine Weltstadt. Wenn ich abends nach getaner Arbeit mit der Metro
nach Hause fahre, bekomme ich immer eine dicke Prise davon zu spüren - in
englisch, in deutsch, in italienisch, spanisch, russisch oder in
japanisch. Und die Gäste der Moldaumetropole werden augenscheinlich immer
jünger. Besonders aus meiner Sicht. Aber wenn sich der ausländische
Tourist gar zu einfältig und ahnungslos durch die Goldene Stadt bewegt,
dann kann es ihm schon passieren, dass er kräftig zahlen muss - im Taxi,
im Restaurant oder beim Fahrkartenkontrolleur in der Metro.
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