Themenarchiv Wirtschaft
Tschechische Firma Agrofert hat sich auf deutschem Markt etabliert
Die 1993 gegründete Agrofert-Holding gehört zu den größten
tschechischen Konzernen. Das vornehmlich in der Agrarwirtschaft tätige
Unternehmen ist aber nicht nur im eigenen Land erfolgreich, sondern fasst
immer besser auch auf den internationalen Märkten Fuß - inklusive dem
deutschen Markt. Dort besteht die Agrofert Deutschland GmbH bereits seit
einigen Jahren. Geschäftsführer von Agrofert Deutschland ist Wolfgang
Weiss. Gegenüber Radio Prag erläutert er die marktwirtschaftliche
Philosophie der GmbH, die Düngemittel vertreibt sowie mit Betriebsmitteln
wie auch klassischen Agrarprodukten handelt. mehr...
Polizei fand eine Million Liter Alkohol in unterirdischen Lagern
Die tschechische Polizei hat rund eine Million Liter nichtversteuerten
Alkohol beschlagnahmt. Der Alkohol befand sich in unterirdischen Lagern im
mährisch-schlesischen Ostrava / Ostrau, in der Nähe von Zlín und bei
Teplice / Teplitz in Nordböhmen. Den Polizisten nach besteht ein
Zusammenhang dieses Falles mit dem Skandal um tödlichen Alkohol vom Herbst
vergangenen Jahres. mehr...
Sturm der Entrüstung: Windpark Moldava erhält grünes Licht
Nachdem die Entscheidung jahrelang in der Schwebe stand, ist sie nun,
zumindest auf tschechischer Seite, gefallen: Das Prager Umweltministerium
hat den Bau eines Windparks bei Moldava / Moldau nahe der sächsischen
Grenze genehmigt. 18 einzelne Windräder sollen errichtet werden, mit einer
Gesamtleistung von 54 Megawatt. Der Investor EP Renewables muss allerdings
fast 120 Auflagen erfüllen, die das Ministerium als Bedingung für das
Bauvorhaben stellte. Die Gegner des Projekts zeigten sich von der
Entscheidung geschockt. mehr...
Tschechien steckt in Rezession
Die tschechische Wirtschaft ist weiterhin in der Rezession. Sie schrumpft
bereits das sechste Quartal in Folge und steckt damit in der längsten
Rezession seit der Gründung der Tschechischen Republik 1993. mehr...
Prozessbeginn gegen MUS-Manager: Fünf Tschechen auf Schweizer Anklagebank
In Bellinzona im Tessin hat am Montag ein Prozess begonnen, der auch und
besonders in Tschechien mit großem Interesse verfolgt wird. Es ist der
Prozess wegen möglicher Korruption bei der Privatisierung des
tschechischen Kohlekonzerns MUS (Mostecká uhelná společnost). Das
Unternehmen heißt heute Czech Coal. Vor dem Gericht müssen sich sechs
ehemalige Manager des Konzerns verantworten. Ein siebter Manager, der in
den Fall verwickelt ist, ist vor kurzem verstorben. Im Zusammenhang mit dem
Justizfall hat die schweizerische Bundesanwaltschaft 660 Millionen Franken
konfisziert, die auf rund hundert Konten in der Schweiz deponiert waren. mehr...
„Kauft tschechische Produkte“ – Landwirtschaftsminister Bendl zur Lebensmittelqualität
Tschechische Lebensmittelkontrolleure hatten in den vergangenen Monaten
viel zu tun. Erst mussten sie polnische Produkte überprüfen, die
angeblich gefährliches Industriesalz enthielten. Zwar ließ sich nichts
nachweisen, aber Tschechien hält seitdem Polen vor, Lebensmittelskandale
zu vertuschen. Denn dort wurde schon vor über zehn Jahren bekannt, dass
Industriesalz immer wieder in Nahrungsmittel gelangt. Und in diesem Jahr
kam dann der Skandal um Pferdefleisch hinzu, das als Rindfleisch ins Land
eingeführt worden war. Der tschechische Landwirtschaftsminister Petr Bendl
hat daher im Hauptnachrichtensender des Tschechischen Rundfunks über die
Lebensmittelqualität in Tschechien gesprochen. Wir haben die
interessantesten Antworten zusammengestellt. mehr...
Innovation: Tschechien und Sachsen sollten Produkte und Baugruppen gemeinsam entwickeln
„Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation“ – mit diesem Thema befasste
sich der wirtschaftspolitische Workshop namens „Štiříner
Gespräche“, den die Konrad-Adenauer-Stiftung Prag und die
Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer vor zwei Wochen
veranstaltet haben. Lothar Martin war für Radio Prag vor Ort und hat viele
interessante Aspekte, die auf Schloss Štiřín bei Prag erörtert wurden,
zusammengetragen. mehr...
Jugendarbeitslosigkeit in Tschechien: zu wenig Praxis in der Ausbildung
Europa steckt in einer Krise. Vor allem im Süden kämpfen die Länder mit
dem Rückgang der Wirtschaftsleistung und hoher Verschuldung. Gleichzeitig
steigt die Arbeitslosigkeit, besonders junge Leute unter 25 Jahren sind
davon betroffen. In Griechenland sind 58 Prozent von ihnen arbeitslos, in
Spanien 55 Prozent. In Deutschland dagegen nur 8 Prozent. Nun hat das
Beratungsunternehmen Deloitte eine Studie zu den Chancen junger Absolventen
in elf mitteleuropäischen Staaten vorgelegt, unter ihnen auch die
Tschechische Republik. mehr...
Kampf gegen Kontoführungsgebühren: Bewegung nach deutschem Vorbild verzeichnet Erfolge
In Tschechien ist eine Bewegung gegen Kontoführungsgebühren entstanden.
Sie orientiert sich an einem deutschen Vorbild. Mehr als eine Viertel
Millionen Kunden von Banken fordern bereits die Gebühren zurück. Ein
Gerichtsurteil und ein Schiedsspruch haben nun den Bankenkunden erstmals
Recht gegeben. mehr...
Deutsche Investoren: Tschechien weiter attraktiv, aber Problemfelder müssen abgebaut werden
Die Wirtschaftslage und die Investitionsbedingungen in Tschechien – unter
diese beiden Hauptgesichtspunkte hat die Deutsch-Tschechische Industrie-
und Handelskammer (DTIHK) in Prag auch in diesem Jahr wieder die
Konjunkturumfrage unter ihren Mitgliedern gestellt. An der Umfrage
beteiligten sich rund 180 vor allem deutsche und weitere im
deutsch-tschechischen Wirtschaftsaustausch aktive Unternehmen. Über die
Ergebnisse der Umfrage, die vor zwei Wochen veröffentlicht wurden, hat
Radio Prag mit dem Leiter der Abteilung Unternehmenskommunikation bei der
DTIHK, Hannes Lachmann, gesprochen. mehr...
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