Themenarchiv Kultur
Vom Jazz zum Pop: Lanugo
Die Prager Band Lanugo ist eine der jüngeren Erscheinungen in der
tschechischen Musikszene. Erst zwei Alben hat das Quintett um Sängerin
Markéta Foukalová veröffentlicht. Es sind zwei unterschiedliche Alben:
Auf dem ersten singt Foukalová noch auf Englisch, und es sind deutliche
Jazz-Einschläge zu hören. Das zweite Album von Lanugo entstand im
vergangenen Jahr. Die Texte sind nun tschechisch - aber vor allem aber ist
es ein reines Popalbum. mehr...
Tomáš Němec – aufgehender Stern der tschechischen Malerszene
Mucha, Kupka, Čapek – alles bekannte tschechische Maler. Nun zeigt eine
neue Ausstellung in der Prager „Chemistry Gallery“ einen talentierten
und jungen tschechischen Maler: Tomáš Němec. Mehr zum Maler und seinen
Bildern hören Sie nun in einer neuen Ausgabe unserer Sendereihe
Kultursalon. mehr...
Bohemia Jazz Fest: Stars sowie Newcomer auch aus Deutschland spielen in acht Städten
Das 7. Bohemia Jazz Fest ist in vollem Gange. Es sind eigentlich acht
Festivals, jeweils in einer anderen tschechischen Stadt. Zu sehen und zu
hören sind sowohl Stars, als auch Nachwuchsbands – und das kostenlos.
Auf der Bühne auf dem Altstädter Ring in Prag spielte am Donnerstagabend
zum Beispiel die deutsche Band „Pantoum“. Nach dem dreitägigen Auftakt
des Festivals in Prag sind unter anderem Domažlice / Taus, Plzeň /
Pilsen, České Budějovice / Budweis und Brno / Brünn weitere
Veranstaltungsorte. mehr...
Kirche mit romanischem Kern: St. Peter und Paul in Bohnice
Die meisten Stadtteile am Rand von Prag waren früher selbständige
Gemeinden. Vielerorts ist dort das historische Zentrum erhalten geblieben.
So auch im Stadtteil Bohnice im Norden von Prag, wo inmitten der
ursprünglichen Ansiedlung die St.-Peter- und Paulkirche steht. Sie gehört
zu den ältesten Kirchen in Tschechien, denn gegründet wurde sie bereits
im 12. Jahrhundert. Während der Nacht der Kirchen, die hierzulande immer
Anfang Juni stattfindet, platzte der kleine Sakralbau aus allen Nähten.
Viele Prager nutzten die Gelegenheit, um sich den romanischen Bau
anzuschauen. mehr...
Von der Spieluhr bis zum Orchestrion: Ausstellung im Musik-Museum
Unsere Ururgroßeltern hatten weder Plattenspieler noch iPods, aber Musik
haben sie gehört – zu Hause oder in Cafés. Damals gab es verschiedene,
oft kuriose mechanische Musikinstrumente und Spielautomaten, die sowohl auf
dem kaiserlichen Hof, als auch bei der Kirmes auf dem Land Melodien
leierten. Im Tschechischen Museum für Musik in Prag wurde eine Ausstellung
eröffnet, die die Entwicklung von mechanischen Musikinstrumenten und
Spielautomaten dokumentiert. mehr...
QSL-Galerie: Mikoláš Aleš – Maler der böhmischen Geschichte und Sagenwelt
Für das nun folgende Hörerforum haben wir erneut den Postkasten und
unsere Mailbox geleert. Außerdem werden wir uns der aktuellen QSL-Serie
zuwenden und Ihnen eine weitere der auf den QSL-Karten dargestellten
Persönlichkeiten vorstellen. mehr...
Filmfest in Karlsbad: gerührte Sarandon und tanzender norwegischer Regisseur
Einmal im Jahr verwandelt sich die westböhmische Kurstadt Karlovy Vary /
Karlsbad in ein Mekka für Kinofans. Jeweils Anfang Juli findet dort das
internationale Filmfest statt. Über das Programm und einige Filme der
diesjährigen Veranstaltung haben wir Sie in unseren Sendungen bereits
informiert. Am Samstag ging das 47. Karlsbader Filmfestival mit der
Übergabe der Preise zu Ende. mehr...
Der Cellist Jiří Bárta
Jiří Bárta gehört zu den renommiertesten Cellisten seiner Generation,
für seine Aufnahmen wurde er nicht nur in Tschechien, sondern auch im
Ausland mehrmals ausgezeichnet. Er ist aber nicht nur ein hervorragender
Musiker, sondern auch der Initiator, Dramaturg und Mitbegründer des
internationalen Kammermusikfestivals in Kutná Hora / Kuttenberg. mehr...
"Kino des Vergessens" - die Normalisierung des tschechoslowakischen Films nach 1968
Wie schon im vergangenen Jahr hat auch das diesjährige Filmfestival von
Karlovy Vary / Karlsbad die digitale Weltpremiere eines tschechischen
Filmklassikers erlebt. Nach František Vláčils Film „Markéta
Lazarová“ war es diesmal der 45 Jahre alte Spielfilm „Hoří, má
panenko“, auf Deutsch als „Der Feuerwehrball“ bekannt: Gedreht wurde
er vom tschecho-amerikanischen Oscar-Regisseur Miloš Forman. Der Streifen
soll jetzt den Weg zu einem breiteren Publikum finden: vor allem zu den
jüngeren Kinogängern. Diese wissen eher weniger über die so genannte
Neue Welle des tschechoslowakischen Kinos der 1960er Jahre und über das
Schicksal von Regisseuren und ihrer Filme während der so genannten
„Normalisierung“ nach der Niederschlagung des „Prager Frühlings“
1968. mehr...
Slawisches Epos: Alfons Muchas Vision der slawischen und tschechischen Geschichte
Am Staatsfeiertag zum Kirchenreformator Jan Hus geht es hier bei uns um
einen Gemäldezyklus über die Geschichte der Slawen und der Tschechen. Wir
stellen das „Slawische Epos“ des Malers Alfons Mucha vor. Seine 20
großformatigen Bilder sind keine Dokumentation und Illustration der
Geschichte, sondern entsprechen Muchas eigenem Konzept und seiner Vision
der slawischen und tschechischen Historie. Besonders hebt er dabei die
protestantische Linie hervor, die bei dem Kirchenreformator Jan Hus beginnt
und über seine Nachfolger, über die Kirche der Böhmischen Brüder, bis
zu ihrem letzten Bischof Jan Amos Komenský reicht. mehr...
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