Themenarchiv Kultur
Von Josef Váchal inspiriert: „Bad für die Seele“ in Litomyšl
Die ostböhmische Stadt Litomyšl / Leitomischl ist eine der tschechischen
Unesco-Städte. Das dortige Renaissanceschloss steht seit 1999 auf der
Weltkulturerbeliste. Neben zahlreichen wertvollen Baudenkmälern hat die
Stadt jedoch noch mehr zu bieten. Sie zog schon immer Künstler und
Literaten an, die dort ihre Spuren hinterlassen haben. An die Tradition
einer Stadt der Musen wollen die Bewohner von Litomyšl anknüpfen. Am
kommenden Wochenende eröffnet die Stadt im übertragenen Sinn ihre erste
Kursaison. Von nun an soll Litomyšl als „Lázně ducha“ – also als
„Bad für die Seele“ – bekannt werden. mehr...
„Lesen hilft“ verbindet Bücherlesen und Wohltätigkeit
Der 23. April war weltweit der Tag der Leser. In Tschechien wurde deswegen
am Montag ein Leseprojekt bilanziert, das seit einem Jahr Menschen mit
Behinderung hilft. mehr...
Stimmung des alten Prag: neue Schikaneder-Ausstellung in der Nationalgalerie
Unbekannte Bilder des bekannten Malers Jakub Schikaneder sind seit
vergangenem Freitag in einer neuen Ausstellung der Nationalgalerie in Prag
zu sehen. Die Besucher werden in der Waldstein-Reithalle in das Prag des
ausgehenden 19. Jahrhunderts und seine melancholische Stimmung versetzt. mehr...
Blaskapelle Táboranka vereint Musiker dreier Generationen
Die Blaskapelle Táboranka ist nicht – wie man vermuten könnte – in
der südböhmischen Stadt Tábor, sondern im Riesengebirgsvorland rund um
die Stadt Lomnice nad Popelkou zu Hause. Ihre Anfänge gehen auf das Jahr
1920 zurück, als in der Gegend nahezu jedes Dorf eine eigene Kapelle
hatte. Ihren Namen bezog die Kapelle von einem markanten Punkt der Region,
dem Berg Tábor. mehr...
Tor der Pilger: Junge Musiker spielen Oratorium über den hl. Adalbert
Am 23. April wird in Tschechien der Namenstag des heiligen Vojtěch
(Adalbert), eines der böhmischen Landespatrone, gefeiert. Zu seinem Ehren
hat Jiří Pavlica das Oratorium „Porta Peregrinorum“ („Tor der
Pilger“) komponiert. Es erklingt am Sonntag im Veitsdom auf der Prager
Burg, der auch den heiligen Adalbert und Wenzel geweiht ist. Gespielt wird
das Werk vom Orchester Europera, in dem junge Musiker aus Deutschland,
Polen und Tschechien zusammen musizieren. mehr...
Ein Stück Toskana in Prag: die „Grébovka“
Er ist der zweitgrößte Park in Prag. Jeder Bewohner der Stadtteile
Vinohrady, Vršovice und Nusle kennt ihn als das Ziel von
Sonntagsspaziergängen. Im Volksmund heißt der Park Grébovka, auch wenn
sein offizieller Name Havlíček-Park ist. Vor mehr als zehn Jahren wurde
begonnen, dieses während des Kommunismus verwilderte und verwucherte
Stück Prag mit der Villa Gröbe als Aushängeschild allmählich wieder in
Stand zu setzen. mehr...
Frühwerk der Abstraktion: Rekordpreis für Kupkas „Form in Blau“
In den letzten Jahren erzielen die Werke tschechischer Künstler immer
höhere Preise bei Auktionen. Es handelt sich vor allem um Bilder moderner
Malerei aus der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Am
Mittwochabend wurde der alte Rekord geknackt, und zwar bei der
Versteigerung des abstrakten Gemäldes „Form in Blau“ von František
Kupka. mehr...
In den Denkmalschutz investiert: Uherské Hradiště ist historische Stadt des Jahres
Tschechien kann mit alten Stadtkernen nur so wuchern. Die Wahl zur
historischen Stadt des Jahres ist daher immer eine enge Sache. Dieses Mal
gab es zudem eine Rekordzahl an Bewerbern. Aber siegen konnte nur einer. mehr...
Das 12. „goEast“-Filmfestival: osteuropäischer Film in Wiesbaden
Der „Abgang“ von Václav Havel oder der polnische Streifen „Schwarzer
Donnerstag“ – am Mittwoch startet das Filmfestival „goEast“ in
Wiesbaden in seinen zwölften Jahrgang. Noch bis zum 24. April werden dann
im Rhein-Main-Gebiet bekannte und weniger bekannte osteuropäische Filme zu
sehen sein. mehr...
Gedenkstätte auf dem Vítkov-Hügel: Wahrzeichen von Prag und seine Schattenseite
Zwei Wochen sind schon wieder vergangen. Nun kommen Sie, unsere Hörer, zu
Wort. Wir haben für unser Hörerforum in Ihren Zuschriften geblättert. mehr...

+1
+10
+100




