Themenarchiv Kultur
Das 12. „goEast“-Filmfestival: osteuropäischer Film in Wiesbaden
Der „Abgang“ von Václav Havel oder der polnische Streifen „Schwarzer
Donnerstag“ – am Mittwoch startet das Filmfestival „goEast“ in
Wiesbaden in seinen zwölften Jahrgang. Noch bis zum 24. April werden dann
im Rhein-Main-Gebiet bekannte und weniger bekannte osteuropäische Filme zu
sehen sein. mehr...
Gedenkstätte auf dem Vítkov-Hügel: Wahrzeichen von Prag und seine Schattenseite
Zwei Wochen sind schon wieder vergangen. Nun kommen Sie, unsere Hörer, zu
Wort. Wir haben für unser Hörerforum in Ihren Zuschriften geblättert. mehr...
Kühn-Kinderchor wird 80 Jahre alt
Tausende Tschechinnen und Tschechen können sagen, sie haben darin
gesungen: Der preisgekrönte Kühn-Kinderchor hat am vergangenen Samstag
seinen 80. Geburtstag gefeiert. Das Jubiläum wurde im Prager Rudolfinum
mit einem Festkonzert begangen, bei dem aktuelle und ehemalige Mitglieder
gesungen haben. mehr...
Chamäleon des tschechischen Pop: Toxique
Jedes Album ein neuer Stil: Die Band Toxique aus Prag ist eine Art
musikalisches Chamäleon. Drei Longplayer hat das Quintett um die
extravagante Sängerin Klára Vytisková seit 2008 bereits herausgebracht.
Es begann mit Retro-Soul, dann kam Elektro-Pop an die Reihe und auf dem
neuen Album vom März diesen Jahres ist nun Dubstep die neue Richtung. mehr...
Václav-Havel-Bibliothek: Dokumentationszentrum und lebendige Kultur
Bereits mehrere Gebäude und Orte wurden in der letzten Zeit vor kurzem
verstorbenen Ex-Präsidenten Václav Havel benannt. Erwähnt sei nur der
Prager Flughafen, über dessen Umbenennung die Regierung kürzlich
entschieden hat. Die Václav-Havel-Bibliothek ist nicht nur eine
Institution, die den Namen Havels trägt, sondern sie wurde vor bereits
acht Jahren von ihm gegründet. Heute hat sie zwei Teile: eine
Dokumentationsarbeitsstelle sowie einen Kulturklub. Mehr über die
Bibliothek erfahren Sie im heutigen Kultursalon. Radio Prag hat ihren
Programmdirektor, Jáchym Topol, ans Mikrophon gebeten. mehr...
Jolly Jumps, Krepsko-Theater und die 7. Biennale: Tschechische Kultur in Berlin
Saša Dlouhý ist ein tschechischer Regisseur und stellt ab kommender Woche
seinen Film „Trafačka“ in Berlin vor. Daneben wird in einer
Theaterproduktion das Leben der Roma im Rahmen der Veranstaltung „Open
for Everything“ vorgestellt. Tschechische Kultur wird aber nicht nur
direkt in Berlin, sondern auch in Dresden und Leipzig geboten. Mehr
erfahren Sie von der Leiterin des Tschechischen Zentrums in Berlin, Monika
Štěpánová. mehr...
Bildband über Karl I. und Brandýs nad Labem erschienen
Der letzte österreichische Kaiser und böhmische König, Karl I.,
verbrachte in seiner Jugend einige Jahre in der mittelböhmischen Stadt
Brandýs nad Labem / Brandeis. Über Karl I. und seine Beziehung zu
Brandýs erzählt ein neues Buch, das vorige Woche im Österreichischen
Kulturforum in Prag vorgestellt wurde. mehr...
Europäische Filmtage werden in Prag eröffnet
Im Programm der tschechischen Multikinos sind sie eher selten zu finden:
die europäischen Filme. Einmal im Jahr haben die Filmfans jedoch bei einem
Festival die Chance, das nachzuholen, was sie in der europäischen
Kinematographie versäumt haben. Die traditionellen Europäischen Filmtage
werden am Donnerstag in Prag eröffnet und danach auch in anderen
tschechischen Städten fortgesetzt. mehr...
Roman „Bergersdorf“ in tschechischer Ausgabe – Diskussion mit der Autorin in Prag
In der Nähe von Jihlava / Iglau liegt das Dorf Kamenná. Zu Zeiten des
Nationalsozialismus war es unter dem Namen Bergersdorf und zugleich als
„SS-Dorf“ bekannt. Nach ersten Jahren der Freude und des Triumphs über
die Auszeichnung zum „SS-Dorf“ zerbrach der Ort jedoch später daran.
Die Autorin Herma Kennel hat in ihrem Roman „Bergersdorf“ die traurige
Geschichte des gleichnamigen Ortes niedergeschrieben. Dafür hat sie
Gespräche mit Zeitzeugen geführt und in diversen Archiven recherchiert.
Das Buch erschien im Jahre 2003 erstmals auf Deutsch. Ende März fand im
Literaturhaus Prag eine Lesung mit der Autorin zu ihrem Buch statt. Dabei
ging es hauptsächlich um die tschechische Ausgabe, die im Juni vergangenen
Jahres erschienen ist. mehr...
„Schön, dass du zurück bist, aber ich konnte auch ohne dich gut leben“ – Ballettdirektor Ivan Liška über Prag, Tanz und Emigration
Im Februar erhielt eine außergewöhnliche Persönlichkeit den deutschen
Tanzpreis: Ivan Liška. Er ist der Direktor des bayerischen Staatsballetts
und lebt und arbeitet bereits seit 42 Jahren in Deutschland. Geboren aber
ist er in Prag, die tschechische Hauptstadt verließ er nach der
Niederschlagung des Prager Frühlings. Als junger Mann startete er in
Deutschland seine Karriere. Seine erste Station war Düsseldorf, weitere
Engagements hatte Liška in Hamburg und München. Bei der Gala zum
deutschen Tanzpreis in Essen ließ es sich der 61-Jährige nicht nehmen und
trat im Ballett „The Old Man and Me“ in einer Choreographie von Hans
van Manen noch einmal auf. Im Prager Café Slavia sprach er über Prag,
Tanz, Kultur und Emigration. mehr...
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