Themenarchiv Kultur
Flucht von der klassischen Bühne: Rusalka in der Šárka
Für die meisten Prager ist der am Stadtrand liegende Naturpark Šárka ein
beliebter Ort für Sonntagswanderungen. Noch vor ein paar Jahren haben nur
wenige Prag-Bewohner geahnt, dass im malerischen Šárka-Tal einst Theater
gespielt wurde und dass dort auch weltberühmte Künstler auftraten – so
zum Beispiel die Operndiva Ema Destinnová. 2005 haben einige Theaterleute
die Tradition der längst verschwundenen Freilichtbühne wieder belebt.
Einmal im Jahr führen sie dort eine Opernvorstellung auf. mehr...
Prager Literaturhaus: „Stipendien sollen Kulturaustausch wiederbeleben“
Das Prager Literaturhaus widmet sich der Geschichte und Gegenwart der
deutschsprachigen Literatur in Tschechien. Im Rahmen eines Förderprogramms
hat es nun in Zusammenarbeit mit dem hessischen Literaturrat Stipendien an
zwei tschechische Autoren vergeben. Patrick Gschwend hat mit Lucie
Černohousová, der Geschäftsführerin des Prager Literaturhauses, über
das Programm und die beiden Schriftsteller gesprochen.
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Die besten tschechischen Rockalben: „Kuře v hodinkách“ (1972)
Welches ist das beste tschechische Rockalbum? Das haben wir Aleš Opekar
gefragt. Er ist in Personalunion Leiter der Redaktion für Jazz und
populäre Musik beim Tschechischen Rundfunk und Leiter des Popmuseums in
Prag – ein Experte also. Eine schwierige Entscheidung! Daher standen auf
Opekars Liste gleich fünf Alben. Und die stellt Ihnen Patrick Gschwend in
den kommenden fünf Ausgaben unserer Rubrik MusikCzech vor. Hören Sie nun
den ersten Teil der Mini-Serie. mehr...
„Kafka hält auch in den slawischen Ländern siegreich Einzug“ - Max Brod 1964 (II)
Zur Rekapitulation: Er ist 1964 aus Tel Aviv angereist und kehrte zum
ersten Mal seit 25 Jahren wieder in seine alte Heimatstadt Prag zurück:
der Schriftsteller, Übersetzer und Komponist Max Brod. Für Radio Prag
beschrieb er damals knapp seine Gefühle, als er wieder Prager Boden
betrat. Freude und zugleich Trauer um Familie und Freunde, die von den
Nazis umgebracht worden waren.
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Interkulturelles aus Brünn: Moravia Cantat tanzte zu den Teufelsrhythmen von Bengas
Die recht bunte Auswahl von Liedern, die am Donnerstagabend im Brünner
Kulturzentrum Omega erklang, entsprach vollständig der Bezeichnung des
Konzerts. Denn das Publikum wurde eingeladen zu einem interkulturellen
Konzertabend.
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Brünn wird bunt - Tschechisch-Österreichischer Kulturherbst beginnt
Sieht man in die Veranstaltungsprogramme, kann man sich vor lauter
kulturellen Angeboten in Tschechien kaum retten.Vor allem in Prag ist das
Angebot groß. Da nun bald der Herbst vor der Türe steht, wird es wieder
eine Vielzahl von Festivals geben. Darunter auch ein neues in Brünn. mehr...
Sowjetpanzer stoppten 1968 Aufschwung Neuer Musik
„Mit dem Ende des Prager Frühlings zerbrach nicht nur die Utopie eines
Sozialismus mit menschlichem Antlitz, sondern auch eine beeindruckende
Entwicklung der tschechischen Gegenwartmusik.“ Mit diesen Worten leitete
der Radiosender ARD eine Ankündigung seines Programms am 23. August dieses
Jahres ein, betitelt „Der Prager Frühling und die Neue Musik.“
Vorgestellt wurden Komponisten, die vor 40 Jahren den Anschluß an
westliche Avantgarde-Bewegungen suchten. Erinnerungen eines Zeitgenossen an
die Periode, als neue Entwicklungen im Musikgeschehen hierzulande erst im
Entstehen begriffen waren, bietet wiederum Radio Prag im heutigen
Kultursalon an.
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Nach 40 Jahren wieder unter Beschuss: Ausstellung über August ´68 im Nationalmuseum
Für die Prager der älteren Generation ist es ein Bild, das sie sich vor
40 Jahren gut eingeprägt haben: Ein Panzer, der auf das Nationalmuseum
zielt. Diesmal ist das Militärfahrzeug Bestandteil einer
Sonderausstellung, die das Nationalmuseum aus Anlass des 40. Jahrestages
der Invasion der Tschechoslowakei durch die Truppen des Warschauer
Vertrages eröffnete.
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Im Zeichen der Höhe: Zirkus- und Theaterfestival Letní Letná
Kleinere Zirkus- und Theaterzelte gibt es seit der vergangenen Woche wieder
auf der Letná-Anhöhe. Auf dem traditionellen Platz beim Hanauer Pavillon
spielt sich das internationale Festival mit dem wohlklingenden Titel
„Letní Letná“ – zu Deutsch „Der sommerliche Letná“ ab.
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Graffiti goes East – „Names Fest“ in Prag
Zum ersten Mal öffnet das „Names Fest“ für Graffiti und Street-Art am
Freitagabend seine Tore. Über 50 Künstler aus fünf Kontinen zeigen an 17
über das ganze Stadtgebiet verteilten Locations ihre handwerkenden und
sprühenden Künste. Dazu kommen noch zahlreiche Live-Acts und
Installationen sowie Graffiti-Billboards im Zentrum und an der
Stadtautobahn. Dennis Rauschenbach hat sich bei den Vorbereitungen auf dem
Hauptausstellungsgelände der Galerie Trafačka im Prager Nordosten
umgesehen.
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