Themenarchiv Ausländer und Tschechien

Zwischen Assimilierung und Selbstbehauptung - deutsche Minderheit in Tschechien

30-10-2014 17:27 | Veronica Schönhammer

Foto: YouTube Vor dem Zweiten Weltkrieg lebten in der damaligen Tschechoslowakei über drei Millionen deutschsprachige Menschen. Nach der Vertreibung blieben noch 200.000 übrig. Doch die Zahl derer, die sich noch zur deutschen Nationalität bekennen, ist seitdem immer weiter gesunken. 2011 waren es nur noch knapp 19.000 tschechische Bürger. Doch wie ist es um die Deutschen in der Tschechischen Republik momentan bestellt?  mehr...

Kommunalwahlen in Tschechien – auch EU-Ausländer dürfen abstimmen

10-10-2014 15:41 | Till Janzer, Annette Kraus

Foto: Filip Jandourek, Archiv des Tschechischen Rundfunks Zu den tschechischen Kommunalwahlen diesen Freitag und Samstag sind erstmals auch Ausländer aus der EU zugelassen, die nur eine vorübergehende Aufenthaltsgenehmigung besitzen. Dazu zählt unter anderem der Leiter der deutschen Redaktion von Radio Prag, Till Janzer, der seit mehreren Jahren in Prag lebt. Mit ihm im Folgenden ein Gespräch über den Urnengang.  mehr...

„Mein Hass verwandelte sich in Liebe zu Israel“, Arafats Vertrauensmann stellt sein Buch in Prag vor

04-09-2014 16:42 | Martina Schneibergová

Tass Saada (Foto: Martina Schneibergová) Vor mehr als 40 Jahren war er ein Fatah-Kämpfer und Chauffeur von Jassir Arafat. Später konvertierte er zum Christentum und begann sich für den Frieden im Nahen Osten einzusetzen. Der Mann heißt Tass Saada. Seine Lebensgeschichte fasste er in einem autobiografischen Buch zusammen, das diese Woche in tschechischer Sprache erschien.  mehr...

Ombudsfrau: Ausländer bei Wahlrecht und Krankenversicherung diskriminiert

24-07-2014 16:24 | Till Janzer

Anna Šabatová (Foto: Šárka Ševčíková, Archiv des Tschechischen Rundfunks) Tschechien ist schon längst ein Einwanderungsland geworden. Aber es bestehen weiter Bereiche, in denen Ausländer auf diskriminierende Hürden stoßen. Die tschechische Ombudsfrau Anna Šabatová hat nun das System der Krankenversicherung und das Kommunalwahlrecht ins Auge genommen.  mehr...

Von Norddeutschland nach Karviná - Zukunft in einer Stadt ohne Zukunft

03-10-2013 16:45 | Christian Rühmkorf

Karviná (Foto: Petr Štefek, Wikimedia CC BY-SA 3.0) Von Schleswig-Holsteins Ostseeküste ins osttschechische Karviná ziehen, eine schmuddelige Stadt in Schlesien mit Bergbau, Schwerindustrie und hoher Arbeitslosigkeit? Viele Menschen flüchten aus Karviná Richtung Westen. Familie Wendel hat den umgekehrten Schritt gewagt. Barbara Wendel, gebürtige Tschechin, ist damit zurückgekehrt in ihre Heimatstadt. Ihr Mann Thomas aber, ein deutscher Konditor, ging ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang ein. Und Tochter Julia musste von heute auf morgen von einem deutschen Kindergarten auf eine tschechische Schulbank wechseln. Ein Bericht über eine seltene Form von Arbeitsmigration, nämlich von West nach Ost.  mehr...

Sprach- und Kulturverein ‚Bilingualis’ seit einem Jahr in Prag

17-09-2013 15:58 | Sebastian Schmid

Foto: Archiv Bilingualis In Tschechien leben laut der letzten Volkszählung über 18.000 Deutsche und Deutschstämmige. Viele davon sind durch Heirat oder Beruf in die Tschechische Republik gekommen und haben Familien gegründet. Der Prager Verein ‚Bilingualis’ kümmert sich um den Nachwuchs der zweisprachigen Familien.  mehr...

„Ende einer Pechsträne“ – Ex-Pornodarstellerin darf bleiben

03-09-2013 16:17 | Marco Zimmermann

Anastasia Hagen (Foto: Alexej Ponomarjew) Einst war sie eine bekannte Pornodarstellerin, nun ist Anastasia Hagen Tschechiens bekannteste Asylsuchende. Die 27-jährige Ukrainerin versucht seit zwei Jahren, ihr Domizil in einem mittelböhmischen Dorf zu ihrer dauerhaften Heimat zu machen, denn in der Ukraine droht ihr ein Verfahren wegen Verbreitung von Pornografie. Ihr Asylantrag in Tschechien wurde mehrfach abgelehnt, auch vor Gericht war sie nicht erfolgreich. Nun aber hatte das Innenministerium ein Einsehen und erteilte Hagen eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung.  mehr...

„Unter unserem Haus ist Kohle“ - die Schülerin Julia Wendelová aus Karviná

27-08-2013 15:24 | Christian Rühmkorf

Familie Wendel (Foto: Christian Rühmkorf) Sie ist zwölf Jahre alt, kommt aus Deutschland, lebt aber im schlesischen Karviná, einem alten Kohlerevier ganz im Osten der Tschechischen Republik - mit schlechter Luft und hoher Arbeitslosigkeit. Sie heißt Julia Wendel oder auch Julia Wendelová – je nachdem. Ihre Eltern sind der Konditor Thomas Wendel aus Schleswig-Holstein und die gelernte Damenschneiderin Barbara Wendelová, die ursprünglich aus Karviná stammt. Als Julia sieben Jahre alt war, zog die Familie von Neustadt in Holstein an der Ostsee nach Karviná um. Der Betrieb, in dem Vater Thomas als Konditor gearbeitet hatte, war Pleite gegangen, neue Arbeit zu finden, war schwer. Und so entschloss sich die Familie zu einem ungewöhnlichen Schritt: Arbeit in Karviná zu suchen und umzuziehen.  mehr...

Moderne Sklaverei: Aktueller Bericht über Menschenhandel in Tschechien

25-04-2013 16:40 | Marco Zimmermann

Foto: Stuart Miles, FreeDigitalPhotos.net La Strada ist eine Nichtregierungsorganisation, die vor allem den Menschenhandel bekämpfen will. Am Dienstag hat der tschechische Ableger dieser Bürgerrechtsorganisation seinen Jahresbericht vorgestellt. Demnach werden in Tschechien viele Menschen nicht mehr mit Gewalt zur Arbeit unter unwürdigen Bedingungen gezwungen, sondern durch die herrschende Wirtschaftslage.  mehr...

Von Norddeutschland nach Karviná - Zukunft in einer Stadt ohne Zukunft

21-03-2013 18:06 | Christian Rühmkorf

Karviná (Foto: Petr Štefek, Wikimedia CC BY-SA 3.0) Von Schleswig-Holsteins Ostseeküste ins osttschechische Karviná ziehen, eine schmuddelige Stadt in Schlesien mit Bergbau, Schwerindustrie und hoher Arbeitslosigkeit? Viele Menschen flüchten aus Karvina Richtung Westen. Familie Wendel hat den umgekehrten Schritt gewagt. Barbara Wendel, gebürtige Tschechin, ist damit zurückgekehrt in ihre Heimatstadt. Ihr Mann Thomas aber, ein deutscher Konditor, ging ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang ein. Und Tochter Julia musste von heute auf morgen von einem deutschen Kindergarten auf eine tschechische Schulbank wechseln. Ein Bericht über eine seltene Form von Arbeitsmigration, nämlich von West nach Ost.  mehr...

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