Nachrichten
03-02-2012 19:50 CET | Martina Schneibergová
- Regierung veröffentlicht inoffizielle Übersetzung des Fiskalpaktes
- Abgeordnete werden Debatte über Kirchenrestitutionen am Dienstag fortsetzen
- EU-Kommission droht Subventionen vom Bildungsprogramm zu stoppen
- Bildungsminister Dobeš kritisiert Chefin der Akkreditierungskommission
- Arktischer Winter in Tschechien: Schon über 100 Kälterekorde vor Ort
- Tschechische Piraten schließen sich Protesten gegen ACTA-Vertrag an
- Fed Cup in Deutschland: Benešová trifft einleitend auf Lisicki
Kapitel aus der Tschechischen Geschichte
Adelsgeschlecht der Pernstein: erst steinreich, dann in die Schuldenfalle getappt
Das tschechische Kulturministerium und das Staatliche Denkmalschutzamt
haben im vergangenen Jahr ein Pilotprojekt angestoßen: Landesweit und auch
im Ausland wurde das böhmische Adelsgeschlecht der Rosenberger
vorgestellt. An das so genannte Rosenberger Jahr knüpft nun das Jahr der
Pernštejn oder – auf Deutsch – der Pernstein an. Die Herren von
Pernstein sollen im Spätmittelalter und der frühen Neuzeit noch reicher
als ihre Kollegen aus Rosenberg gewesen sein. Besonders ihre Bauten
erinnern noch heute an sie, doch es gab in der Familie auch schwarze
Schafe, die alles verprasst haben.
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Kultursalon
Im privaten Universum einer tschechischen Durchschnittsfamilie – ein neuer Film von Helena Třeštíková
Helena Třeštíková ist bekannt für ihre Dokumentarfilme. Sie begleitet
meistens Personen durch ihr Leben. Und sie verbleibt nicht nur Wochen oder
Monate bei den Protagonisten, Helena Třeštíková dokumentiert das Leben
von Menschen über Jahre hinweg. Zu ihrem bekanntesten Werk gehört
sicherlich die Dokumentation des Lebens von René, der während der
Aufnahmen immer zwischen Gefängnis und Freiheit gependelt ist. Nun ist ihr
neuester Film in die Kinos gekommen.
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Reiseland Tschechien
Schloss Štěkeň
Am linken Ufer des Flusses Otava, etwa zehn Kilometer östlich von der
Stadt Strakonice, liegt Štěkeň. Der ehemalige Marktflecken im
Böhmerwald-Vorland, der heutzutage knapp 1000 Einwohner hat, kann auf eine
lange Geschichte zurückblicken. Denn Štěkeň lag an einem Nebenzweig des
alten Handelswegs, der von Böhmen nach Passau führte. Eine Dominante der
Gemeinde stellt bis heute das örtliche Schloss dar.
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Aviso: CZ-Kultur grenzenlos
Tschechisches Zentrum Wien: Neuer Direktor Martin Krafl über Programm und Pläne
Das Tschechische Zentrum in Wien hat einen neuen Leiter. Es ist Martin
Krafl, früherer Mitarbeiter des verstorbenen Ex-Präsidenten Václav Havel
und vorheriger langjähriger Leiter des Tschechischen Zentrums in Berlin.
Im Interview für Radio Prag schildert Krafl seine Pläne für das Programm
in Österreich.
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Heute am Mikrophon
Von den Roma nach Rumänien: Journalistin und Mäzenin Jana Šustová
Sie ist Web-Editorin, Radio-Journalistin, Photographin und Kunstmäzenin.
Sie ist die erste Trägerin des Preises, der vom Museum für Roma-Kultur in
Brünn verliehen wird – und sie berichtet regelmäßig über das Leben
der Roma. In einem Gespräch mit Radio Prag erzählt sie aber auch über
ihre Liebe zu Rumänien. Jana Šustová ist unser Gast in der Sendereihe
Heute am Mikrophon.
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MusikCzech
Zuzana Růžičková – erste Dame des Cembalos
Wer hierzulande über das Cembalo-Spiel spricht, muss auch ihren Namen
nennen: Zuzana Růžičková. Diese tschechische Cembalo-Virtuosin hat am
14. Januar ihren 85. Geburtstag gefeiert. Aus diesem Anlass gilt die
heutige Ausgabe von Musik Czech eben dieser – wie man zu sagen pflegt –
ersten Dame des Cembalos.
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Kapitel aus der Tschechischen Geschichte
Prager Frühling 1968 begann im Januar: der Moskau treue Parteichef Antonín Novotný musste gehen
Der tschechoslowakische Staatspräsident Antonín Novotný steht eher
selten im Fokus historischer Betrachtungen. Dabei war er fast 15 Jahre lang
auch Erster Sekretär des Zentralkomitees der KPTsch und damit
ranghöchster Mann in der kommunistischen Staatspartei. In den politischen
Chefposten wurde Novotný im September 1953 gewählt. Vier Jahre später
gelang es ihm zudem, auch das prestigeträchtige Amt des Staatsoberhauptes
für sich zu erringen. Novotný galt als Moskau treuer Apparatschik, doch
unter seiner Führung erlebt die Tschechoslowakei die „Goldene
Sechziger“.
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Forum Gesellschaft
Studiengebühren in Tschechien: Studenten bereit zu protestieren
Bisher gibt es an tschechischen Hochschulen keine Studiengebühren. Im
Koalitionsvertrag der Mitte-Rechts-Koalition aus Bürgerdemokraten (ODS)
und den Parteien Top 09 und Öffentliche Angelegenheiten (VV) sind sie aber
vorgesehen. Eingeführt werden sollen sie zu Beginn des Jahres 2013. Nun
beginnen sich die Studenten zu wehren. Vereinzelte Demonstrationen und
Proteste fanden in den letzten Monaten bereits statt, aber auch
konstruktive Diskussionsbeiträge kommen aus den Hochschulen.
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Rubriken
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Themen
Tagesecho
Auch in Tschechien Proteste gegen internationales Abkommen ACTA
ACTA: vier Buchstaben, die derzeit die Internetgemeinde weltweit auf die
Barrikaden bringen. Die Europäische Union hat das Abkommen mit diesem
Namen unterschrieben, damit soll die illegale Verbreitung von digitalen
Kopien im Internet verhindert werden.... mehr...
Extremkälte und das Leben auf der Straße
Frostige Kälte hält seit einigen Tagen große Teile Europas gefangen. In
Tschechien wurde der bisherige Rekordtiefstwert in diesem Winter im
Böhmerwaldort Kvilda / Außergefild gemessen: Bis auf -38,1 Grad fiel das
Thermometer in der Nacht auf Freitag.... mehr...
Tschechisch gesagt
Internet: mailovat, googlovat, skajpovat
Im heutigen Sprachkurs geht es um einen Anglizismus, der sich sowohl im
Deutschen als auch im Tschechischen in der Alltagssprache eingenistet hat
und in beiden Sprachen immer häufiger benutzt wird. Es geht um das
Internet, im Tschechischen allerdings... mehr...
Wirtschaftsmagazin
Experte Papež: Tourismus wird in Tschechien leider zu gering geschätzt
Die Erhöhung des unteren Mehrwertsteuersatzes zu Beginn des Jahres hat
viele Wirtschaftszweige getroffen. Auch die Tourismusbranche fürchtet
größere Absatzschwierigkeiten als zuletzt. Die Reisebüros, Hoteliers,
Restaurantbesitzer und Eventveranstalter... mehr...
Schauplatz
Tschechisches Referendum über EU-Stabilitätspakt laut Experten nicht zwingend notwendig
Am Montag beraten die europäischen Staats- und Regierungschefs in Brüssel
über den geplanten Europäischen Fiskalpakt. Auch Tschechien sitzt mit am
Tisch sitzen, obwohl es bei weitem nicht sicher ist, ob sich das Land
letztlich beteiligt. Die Ratifizierung... mehr...
Kultursalon
Zdenek Primus: Die Freiheit der Fiktion
Zdenek Primus hat immer viel geschrieben. Studien, Katalogtexte und
Bücher, hauptsächlich über die bildende Kunst des 20. Jahrhunderts.
Seinen ersten belletristischen Text aber verfasste er im Alter von bereits
57 Jahren. Es war der Versuch, ein Stück... mehr...
Tschechisch gesagt
Forhend, bekhend, return, lob: es wird Tennis gespielt
Willkommen bei Tschechisch gesagt, liebe Hörerinnen und Hörer. Das
tschechische Tennis – tenis macht in der letzten Zeit von sich hören,
vor allem dank der Wimbledon-Siegerin des vergangenen Jahres, Petra
Kvitová. Tennis hat hierzulande nicht nur herausragende... mehr...
Spaziergang durch Prag
Rudolf II. und die Prager Burg
Vor einer Woche, am 20. Januar, jährte sich der Todestag des Kaisers
Rudolf II. zum 400. Mal. Der Herrscher war bekannt dafür, namhafte
Künstler und Wissenschaftler nach Prag eingeladen zu haben. An Rudolf II.
erinnern heute zahlreiche Sehenswürdigkeiten... mehr...
Sportreport
Zwei US-Cracks bei Sparta Prag: „Eishockey hat eine eigene Sprache“
Im modernen Profisport stehen Leistung und Finanzierbarkeit an erster
Stelle. Deshalb ist es im Fußball schon seit Jahren üblich, dass die
finanzstarken Renommierclubs aus West- und Südeuropa auch die Top-Spieler
aus kleineren Ländern unter Vertrag nehmen,... mehr...


















